Michaela Baumgartner
13.09.2025
Exklusive Lesung mit Michaela Baumgartner um 20:30 Uhr
Die Österreichpremiere!
Zwischen Mutterliebe und Machtkalkül
Großherzogin Sophie – berüchtigte Schwiegermutter Sisis – neu erzählt: eine Frau zwischen Herz und Hof, zwischen Zuneigung und politischem Spiel. Historisch fundiert, elegant geschrieben – perfekt für einen Leseabend in der besonderen Atmosphäre der WASNERIN.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend!
Ticketbuchungen direkt unter info@diewasnerin.at oder + 43 (0) 3622 52108 – Ticketpreis: € 15,00 (Für unsere Hausgäste kostenfrei.)
Michaela Baumgartner
Michaela Baumgartner studierte Geschichte, Germanistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. Die promovierte Historikerin war als Lektorin, Kommunikationstrainerin und Journalistin tätig. Mehr als 20 Jahre leitete sie eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Corporate Publishing in Wien. Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte die gebürtige Oberösterreicherin im Salzkammergut, wo sie erstmals mit dem Sisi-Mythos in Berührung kam. Nach einer Romantrilogie aus dem alten Wien folgt sie nun den Spuren von Kaiserin Elisabeths berühmt-berüchtigter Schwiegermutter, Erzherzogin Sophie von Österreich.
Foto ®kremaier_fotografie

UNFOLLOW STELLA
Dublin im Frühling. Patsy Logans Leben steht still. Beruflich wie privat zwischen allen Stühlen, sucht sie nach dem Knopf für ihren Neustart. Und bald auch nach einer Vermissten. Die österreichische ExJournalistin Stella Schatz, die seit einiger Zeit in Dublin lebt, ist verschwunden. Ihre Familie befürchtet das Schlimmste, doch gibt es keine Hinweise auf ein Verbrechen, und damit vorerst keinen Grund für Ermittlungen. So wendet sich die Verwandtschaft an Sam Feuerstein, Polizeiattache in der österreichischen Botschaft in Dublin – und der bittet Patsy um Hilfe. Für die ist die Suche nach Stella eine willkommene Ablenkung von ihrem eigenen Leben. Gemeinsam beginnen Patsy und Sam die letzten Tage vor Stellas Verschwinden nachzuvollziehen, tauchen tiefer ein in Stellas Doppelleben auf der Schattenseite der Sozialen Medien – und setzen dadurch eine Spirale immer bedrohlicherer Ereignisse in Gang.
„Ein Krimi wie die irische See – rau und einnehmend, kühl und aufregend, aber vor allem: erfrischend!“
Sophie. Die Kaisermacherin
Von der Alpenrose zur Hofdame
Wer die Habsburger nur in Pastelltönen malt, verpasst die spannendsten Schattierungen.
Großherzogin Sophie, Mutter des Kaisers und Schwiegermutter der Sisi, ist so eine Figur,
die man gern auf das Etikett der „Bösen“ reduziert – vielleicht, weil Geschichte bequemer
ist, wenn sie klare Rollen verteilt. Michaela Baumgartner entrollt in „Die Kaisermascherin“ dagegen ein ganzes Panorama: von der bayerischen Biedermeieridylle über die glitzernden, aber giftigen Salons Wiens bis zu jener unsichtbaren Bühne, auf der
Macht meist im Flüsterton ausgeübt wird. Sophie ist hier keine Statistin, sondern Regisseurin ihres Schicksals – charmant, berechnend, verletzlich. Eine Frau, die gelernt hat, dass im höfischen Park jede Alpenrose auch ein politisches Gewächs ist.
Warum dieses Buch in der WASNERIN im Ausseerland so gut aufgehoben ist? Weil zwischen Altausseer See und Dachstein jene seltene Mischung herrscht, die auch diese
Biografie auszeichnet: klare Luft und tiefe Schichten. Wer hier liest, blickt weit – und entdeckt doch, dass Machtspiele und Muttergefühle oft näher beieinanderliegen, als es
der Blick vom Gipfel vermuten lässt.

Klapperstorch
Das ist schon blöd, wenn du in der Früh auf den Balkon trittst und ein Klapperstorch in deinem Garten steckt. Blöd deshalb, weil deine Frau nicht schwanger ist und das überhaupt nicht lustig findet. Und für die Liesl ist es doppelt blöd, weil sie alle in Öd für schwanger halten und denken, dass sie dahintersteckt, weil sie sich den in Österreich weltbekannten Showmoderator Adam Möschl angeln wollte, bevor er in den Ruhestand abtaucht. Als er dann auch noch in seinem alten Wohnmobil in Flammen aufgeht, ist allen klar: Die Liesl war es. Dabei war es doch ganz anders. Aber wie soll sie der Welt beweisen, dass sie nicht schwanger ist, obwohl sie es doch so gern wäre. Nur halt nicht vom Möschl. Und ermordet hat sie ihn auch nicht.

Kurt Palm
1955 in Vöcklabruck geboren, lebt er als Autor und Regisseur in Wien. Palm wurde mit der gefeierten TV-Produktion »Phettbergs Nette Leit Show« (1994-96) bekannt. Sein Bestseller »Bad Fucking« (Residenz 2010) wurde 2011 mit dem Friedrich Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet und war auch als Film erfolgreich. Sein 2022 erschienener Roman »Der Hai im System« (Leykam ), wurde mit dem Leo Perutz-Preis ausgezeichnet.
Foto ®Minitta Kandlbauer

Trockenes Feld
Kurt Palm schreibt in diesem Buch erstmals über seine Familiengeschichte. Welche Traumata sind uns und unseren Leben eingeschrieben, die durchaus Gänsehaut erzeugen?
»Meine Eltern wurden aus Jugoslawien vertrieben und wir sind froh, dass wir so eine schöne Wohnstube besitzen«, schreibt Kurt Palm 1964 in sein Schulheft. Seine Mutter musste 1943 auf einem Pferdewagen aus Suhopolje in Kroatien fliehen, Ziel: unbekannt. Sein Vater wurde als 18-Jähriger vom Schweinestall an die Front geschickt, um in einer deutschen Uniform gegen Partisanen in Slowenien und Frankreich zu kämpfen. Trotzdem hatte die Biografie der Eltern für den jugendlichen Sohn kaum eine Bedeutung, sie waren einfach seine Eltern. Erst nach ihrem Tod beginnt er über seine Herkunft, über Fluchterfahrungen, über Täterschaft und Mitläufertum nachzudenken.

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