Im Loslassen liegt die Leichtigkeit
Unser soeben erschienenes Büchlein
"7 Wege zur inneren Ruhe"
Es braucht nicht viel, um zur Ruhe zu kommen – nur die Entscheidung still zu werden.
Wenn die Welt laut wird, wird Stille zum Sehnsuchtsort. DIE WASNERIN ist ein Ort zum Innehalten, zum Loslassen. Kleine Gesten mit großer Wirkung. So entsteht etwas, das wir oft vermissen: innere Klarheit. Diese leisen Impulse haben wir gesammelt – als liebevolle Inspiration an das, was in der Stille wachsen darf: 7 Wege zur Inneren Ruhe.
Und wenn Sie am Mittelpunkt Österreichs erleben möchten, was es heißt, zur Ruhe zu kommen – dann lassen Sie sich hier bei uns in Bad Aussee einladen, diese Wege gemeinsam zu gehen.
1. Atmen für neue Gedanken – 4-6-8-ATMUNG
Vier Sekunden einatmen, sechs halten, acht ausatmen – und spüren wie der Atem zur Brücke wird – zwischen dem Außen und Innen. Diese einfache Übung schenkt Klarheit, Ruhe und einen sanften Start in den Tag.
2. Die stille Suchen – Silent Morning Walk
20 Minuten in Stille gehen wird zur Meditation, und das Rauschen der Blätter zur Antwort auf Fragen, die man nie gestellt hat.
3. Achtsam genießen – Tee als Ritual
Eine Tasse zum Frühstück wird zur Zeremonie, wenn er mit allen Sinnen erlebt wird. Wärme in den Händen, Duft in der Luft, ein Schluck im Jetzt.

4. Bewegung mit Bedeutung – 10 Minuten Dehnung
Sanftes Bewegen am Morgen bringt in Balance. Dabei geht es nicht ums Müssen, sondern ums Spüren. Eine einfache Abfolge wie Cat-Cow oder Schulterkreisen wirken wie ein inneres Aufatmen.
5. Digitale Pause – Offline am Tagesende für mind. 30 Minuten
Das Handy bleibt aus, der Moment wird still. Eine halbe Stunde ohne Ablenkung – dafür miteinander oder mit einem Buch. Oder dem eigenen Atem. Raum entsteht, wo vorher Reiz war.
6. Gedanken aufschreiben – eine Frage täglich
Ein kleines Notizbuch, eine große Wirkung: Eine Frage beantworten schafft Ordnung im Inneren und öffnet den Blick fürs Wesentliche.

7. Rituale schaffen – bewusstes Wiederholen
Nimm eine kleine Handlung und gib ihr einen festen Platz im Tag. Wähle aus unseren Impulsen und mache sie zur Gewohnheit. Sie strukturieren dein Leben leise und geben der Seele Halt.
Gerne senden wir unser kleines Büchlein „7 Wege zur inneren Ruhe“ auch kostenfrei zu. Einfach unter reservierung@diewasnerin.at bestellen.

Was liegt aktuell auf Ihrem Nachttisch?
Ein Krimi von Claudia Rossbacher „Steirerblut“.
Lesen Sie eher zur Entspannung oder zur Inspiration?
Gerne zum Abschalten, vor allem abends. Aber natürlich auch, um mich inspirieren zu lassen, neue Perspektiven einzunehmen, andere Denkweisen kennenzulernen.
Gab es in den vergangenen Jahren ein literarisches Erlebnis, das Sie besonders bewegt hat?
Ja, eine Lesung von Nino Haratischwili in Altaussee im Salzbergwerk. Sie hat aus einem ihrer Romane vorgelesen. Ihre Stimme, ihre Erzählweise – das war beeindruckend.
Erleben Sie besondere Momente mit Autorinnen und Autoren bei Ihnen im Haus?
Viele. Ein Autor hat sich als großartiger Musiker entpuppt und spontan am Klavier gespielt. Eine andere Begegnung war sehr persönlich: Ein Autor erzählte mir unter Tränen von seiner Schreibblockade und seinen Existenzängsten. Wir konnten ihm hier einen Rückzugsort bieten, der ihm geholfen hat, wieder ins Schreiben zu finden.

Gibt es eine literarische Persönlichkeit, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ja, Barbara Frischmuth (1941-2025; Anm.). Als ich vor dreizehn Jahren hierherkam, habe ich ihr erzählt, was ich vorhabe. Sie war eine edle, feine, sanftmütige Frau, die ganz bescheiden in ihrem kleinen Haus in Altaussee lebte. Und sie hat gesagt: „Jemand, der das Ausseerland, diese Wiege der Kreativen und Schreibsinnigen, ins Zeitgenössische weiterentwickeln möchte – den unterstütze ich sofort.“
Wie wählen Sie die Bücher für Lesungen aus?
In Zusammenarbeit mit unserer langjährigen Literaturagentur. Wir haben jedes Jahr ein Schwerpunkthema – demnächst Historienromane. Wir achten auf Neuerscheinungen, aber auch auf unbekannte Talente. Schreibstipendien sind uns ebenfalls wichtig.

Was erwartet Ihre Besucher bei der Servus-Literatur-Akademie?
Ein Eintauchen in eine andere Welt. Und sie werden erleben, dass das Ausseerland seine literarischen Traditionen ins Hier und Jetzt holt. Vor allem geht es darum, miteinander zu sprechen. So wie früher, wenn man in der Stube saß.
Müssten Sie das Ausseerland mit einem einzigen Satz beschreiben: Wie würde er lauten?
In meiner Freizeit gehe ich gerne auf den Berg. Ich brauche diese besondere Energie – dann kommen wieder die Ideen. Also, mein erster Satz: „Nebel lagen über dem Tal, und die Berge wachten still.“

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