Literarische Momente

Mittlerweile etabliert und bereits im vierten Jahr seit der Auftaktlesung haben wir uns für 2017 eine neue Form der Literaturpräsentation überlegt, wo wir mit hervorragenden Gastreferenten und Autoren aus der Belletristik und dem Sachbuchbereich, in Kombination mit Recreation und Kulinarik, Film und Outdoorexperience, neue Wege beschreiten werden.

Drei exklusive Themenwochenenden beschäftigen sich mit den Fragen rund um „Bibliotherapie“, den Aufbruch in eine gesunde und ausgeschlafene Gesellschaft, warum „Tu felix Austria“ noch Gültigkeit haben kann und wie man nächtens für eine mörderische Stimmung auf der „Krimi Couch“ sorgt.

Einen Höhepunkt bildet wieder das, mittlerweile zum dritten Mal statt findende, Wortfestival LITERASEE, das wieder einmal außergewöhnliche Literatur ins Ausseerland bringt.

Wir freuen uns auf erlesene Momente mit Ihnen

Ihre Gastgeber

Petra & Davor Barta

 

Literarische Wochenenden 2017

Das neue Programm 2017 vereint nicht nur wieder viele hochkarätige AutorInnen - das Literaturhotel DIE WASNERIN widmet sich an besonderen Wochenenden ganz dem Facettenreichtum der Literatur und bietet ein interessantes und ideenreiches Zusatzprogramm an.

Sichern Sie sich Ihren Platz bei den nächsten Literarischen Momenten im Herbst 2017.

9. & 10. September 2017: Unendlich schönes Sprachwandern

Mit der Sprachspiel Couch erwartet Sie ein Wochenende mit zwei Ausnahmekönnern:

Freuen Sie sich auf einen literarisch, musikalischen Abend mit einem der sprachmächtigsten Autoren seiner Generation - Michael Stavaric, über den Sigrid Smejkal (ORF2) sagt " Heute zählt der Glamour-Rocker unter Österreichs Literaten zur heimischen Autorenelite".

Und auf Kurt Palm, eine Ikone des Wiener Kulturlebens der laut Helmut Schödel (Süddeutsche Zeitung) als "Heroe des Trash und Avantgardist" beschrieben wird.

Sprachspiel Couch

09.09.2017  20:30 Uhr
Michael Stavaric

Geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt: Adelbert-Chamisso-Preis, Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jungendliteratur. Lehraufträge zuletzt: Stefan Zweig Poetikdozentur an der Universität Salzburg, Literaturseminar an der Universität Bamberg.

Aktuelle Publikationen: „Gotland“ (Roman) Luchterhand, München 2017; „in an schwoazzn kittl gwicklt“ (Gedichte) Czernin-Verlag, Wien 2017; „Als der Elsternkönig sein Weiß verlor“ (Kinderbuch) Kunstanstifter-Verlag, Mannheim 2017;  „Der Autor als Sprachwanderer“ (Essay) Verlag Sonderzahl, Wien 2016.

Autor Michael Stavaric copyright Yves Noir

Gotland. Roman

Michael Stavarics Roman "Gotland" mag tatsächlich eines der gewaltigsten Bücher sein, die man gelesen haben wird. Er ist eine durchgestylte Persiflage auf ihre eigenen Klischees und zugleich ein Buch, das vor Augen führt, wie nahe Vernunft und Irrationalität, Normativität und Wahnsinn, Wissenschaftsglaube und Fantasie beieinanderliegen. (DER STANDARD)

Gotland.Roman.Michael Stavaric

10.09.2017  11:00 Uhr
Kurt Palm

Geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik, schreibt Romane und Sachbücher, dreht Filme und inszeniert Opern und Theaterstücke. Einem breiten Publikum bekannt wurde Palm mit der gefeierten TV-Produktion "Phettbergs nette Leit Show" (1994-1996). Sein Bestseller "Bad Fucking" (2010) wurde 2011 mit dem Friedrich Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet, die gleichnamige Verfilmung begeisterte 650.000 Kino- und TV-Zuschauer.

Kurt Palm copyright Corn

Strandbadrevolution. Roman

„Strandbadrevolution“ spielt in der österreichischen Provinz, in den 70er Jahren. Es geht um Liebeskummer, Langeweile, Rolling Stones & der Plan von der Revolution. Im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren, bereitet Ernst, der sich nach seinem Idol von den Rolling Stones Mick nennt, mit seinen Freunden im Strandbad die Revolution vor.

„Mit 'Strandbadrevolution' legt Palm ein überraschend ernsthaftes, stringentes Erzählwerk vor, in dem er zwischen Komik und Tragik pendelt." Sebastian Fasthuber (Falter)

Cover: Strandbad Revolution Kurt Palm

 

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Unendlich schönes Sprachwandern

Unser Angebot für 2 Nächte (Anreise Fr) in unseren gemütlich gestalteten Zimmern und Suiten, mit Balkon oder Terrasse inklusive Literarischen Momenten ab € 278,00 pro Person.

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14. & 15. Oktober 2017: Worte, die aus dem Rahmen fallen

Ein Wochenende im Zeichen der Wortkunst. Literatur, die aus dem Rahmen fällt ist unser Motto für zwei Lesungen mit Radek Knapp und Nicolas Mahler, die sich mit Kunst, der Zeichnung, dem Strich, dem Wort und hoher Literatur auseinander setzen.

Wortkunst Couch14.10.2017  20:30 Uhr

Eine Lesung zu den Bildern von Alfred Kubin mit Projektionen der Originale. Alfred Kubin wäre heuer 140 Jahre und Radek Knapp lädt zu einem einmaligen Paarlauf mit einem fantastischen Künstler Österreichs.

Radek Knapp, 1964 in Warschau geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und in der Nähe von Warschau. Sein Roman "Herrn Kukas Empfehlungen" ist ein Longseller. Außerdem erschienen von ihm u.a. die Erzählungssammlung "Papiertiger", eine "Gebrauchsanweisung für Polen", der mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnete Band "Franio" (Deuticke) und 2015 der Roman "Der Gipfeldieb". Die Erzählung "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" ist 2017 bei Deuticke erschienen.

Radek Knapp copyright Corn

Die Stunde der Geburt / The Hour Of Birth

Radek Knapps Erzählung zu 41 Grafiken von Alfred Kubin: Ein ungewöhnliches Zwiegespräch zwischen Bildender Kunst und Malerei.

Ein Mann kommt in eine Stadt. Er sucht die Antwort auf eine Frage, die ihn mehr beschäftigt als alles andere: Wer war ich, wie bin ich der geworden, der ich bin - und was erwartet mich noch? Schließlich findet er jemanden, der bereit ist, ihm Auskunft zu geben: doch ob der Teufel dafür wirklich der Richtige ist? Zum Werk von Alfred Kubin zählen mehr als zweitausend Illustrationen für Bücher. Radek Knapp hat eine Erzählung zu ausgewählten Grafiken Kubins geschrieben und damit das Zwiegespräch zwischen Autor und Grafiker umgedreht - der Schriftsteller reagiert auf die Bilder des Künstlers. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Paarlaufs von Bildender Kunst und Malerei ist phantastisch, originell und bezaubernd.

Cover: Die Stunde der Geburt von Radek Knapp

15.10.2017  11:00 Uhr
Nicolas Mahler
gibt auf unterhaltsame Art und Weise Einblick in die Arbeitsprozesse eines Comiczeichners und zeigt auf, welch große Literatur hinter einem Comic steckt. Der Autor ist auch Teil der einzigartigen „Seufzer-Suite“ einer Comic- und Graphic Novel Suite in der WASNERIN.

Nicolas Mahler, geboren 1969, lebt und arbeitet als Comiczeichner und Illustrator in Wien. Seine Comics und Cartoons erscheinen in Zeitungen und Magazinen wie Die Zeit, NZZ am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und in der Titanic. Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erhielt er den Max-und-Moritz-Preis als »Bester deutschsprachiger Comic-Künstler«.

Nicolas Mahler

Buch: Der Mann ohne Eigenschaften
Musils Mammutwerk - vom Meister des Minimalismus

Wenn ein solch wagemutiger Leser dann auch noch zufällig ein so begnadeter Comic-Künstler wie Nicolas Mahler ist, dessen reduzierter Strich und lakonischer Humor ihn zu einem »internationalen Star der Zeichnerszene« (ARTE) werden ließen, entsteht aus der Begegnung mit Musils Jahrhundertroman etwas ganz und gar Einzigartiges: eine kongeniale Adaption, die ebenso tiefgründig wie übermütig ist.

Cover: Der Mann ohne Eigenschaften Mahler

Buchtipp: Alte Meister - Komödie

Im Wiener Kunsthistorischen Museum, auf der Sitzbank gegenüber von Tintorettos »Weißbärtigem Mann«, bezieht jeden zweiten Vormittag - außer an den eintrittsfreien Samstagen - der Musikphilosoph Reger Stellung. Eines Tages wird die Routine unterbrochen: Reger bittet seinen Freund Atzbacher, sich ausgerechnet am Samstag mit ihm im Museum zu treffen. Doch bevor der Grund für dieses ungewöhnliche Verhalten enthüllt wird, ergeht sich Reger in herrlich schwungvollen Tiraden gegen die Kunst im allgemeinen, die Maler im Besonderen, verdammt Stifter ebenso wie Heidegger, beschimpft Wien und die Wiener - und weiß doch, dass die einzige Rettung im menschlichen Gegenüber zu finden ist, im »Lebensmenschen« in seinem Fall.

Cover: Alte Meister von Thomas Bernhard gezeichnet von Mahler

 

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Worte, die aus dem Rahmen fallen

Unser Angebot für 2 Nächte (Anreise Fr) in unseren gemütlich gestalteten Zimmern und Suiten, mit Balkon oder Terrasse inklusive Literarischen Momenten ab € 268,00 pro Person.

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Das war: Die Grüne Couch

17. - 19. März 2017    Die  Couch in der WASNERIN war top belegt!

Literatur Wochenende "Die Grüne Couch"

Ein Wochenende, das ganz im Zeichen literarischer Gesundheit stand und viel subtilen Lesestoff für Aufgeweckte bot.

Der Psychologe Norman Schmid verriet, welche Bücher wann und wie helfen, Peter Spork, Wissenschaftsautor, mahnte zum Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft und präsentierte sein neuestes Buch „Gesundheit ist kein Zufall“ und Marjana Gaponenko, Literatin, bewies, wie Sagen das Einschlafen besonders unterstützen.

Alles in allem ein gelungener Auftakt einer starken Literaturreihe, die Petra Barta, Gastgeberin in der WASNERIN in diesem Frühjahr präsentiert.

Zu den Autoren:

Norman Schmid, in St. Pölten geboren und hat Psychologie an der Universität Wien studiert. Er ist Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe, Neuro- und Biofeedback-Therapeut sowie Coach und leitet den Fachbereich Psychologie bei Dr. Schmid & Dr. Schmid, Hygieia-Gesundheitsförderung, Praxis für Psychologie und Medizin in St. Pölten.

Buch

Auf der Couch mit Doktor Buch

Haben Sie schon von der Bibliotherapie gehört? Dabei wird das Lesen dazu verwendet, Heilungsprozesse zu unterstützen, Probleme zu lösen und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Norman Schmid untersucht, wie uns Literatur in verschiedenen Lebenslagen positiv beeinflussen kann. Dazu begleitet er die Protagonisten bekannter Bestseller-Romane. Lassen Sie sich überzeugen, dass ein Buch mehr helfen kann als 1000 Therapiestunden.


Marjana Gaponenko wurde  in Odessa (Ukraine) geboren und studierte dort Germanistik. Sie nun in Mainz und Wien. Sie schreibt seit ihrem sechzehnten Lebensjahr auf Deutsch. Für den Roman Wer ist Martha? wurde sie mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. 2016 ist ihr Roman Das letzte Rennen erschienen.

Sie ist im Rahmen eines „Writer-in residence“ Aufenthaltes in der WASNERIN

Ihr neues Buch­­ „Die schönsten deutschen Volkssagen“ erscheint am 10. April, aber eine Vorab Premiere erwartet Sie in der WASNERIN.

Jahrhundertelang hat man sie nur mündlich weitergegeben, erst im 19. Jahrhundert wurden sie gesammelt und aufgeschrieben: die Sagen von der Lorelei, dem Riesen Rübezahl, der schönen Melusine oder dem grausamen Rattenfänger zu Hameln, vom Tannhäuser im Venusberg oder vom Schimmelreiter auf dem Deich. Marjana Gaponenko hat sie für den vorliegenden Band neu erzählt und es finden sich viele wunderbare Einschlafgeschichten darin!


Peter Spork gilt als „einer der führenden deutschen Wissenschaftsautoren“ und er gilt als der „Mann, der die Epigenetik populär gemacht hat“ (Deutschlandfunk). Er studierte Biologie in Marburg und Hamburg und arbeitet seit 1991 als freiberuflicher Wissenschaftsjournalist (u.a. Die Zeit, FAZ, NZZ, SZ, Geo). Zudem ist Spork Autor erfolgreicher Sachbücher, die bislang in neun Sprachen übersetzt wurden, und hält viele Vorträge zu den Themen Schlafforschung, Chronobiologie und Epigenetik. Sein neuestes Buch Gesundheit ist kein Zufall erscheint am 13. März 2017.

Die Bücher

Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft ist ein engagiertes Plädoyer für eine ausgeschlafene Gesellschaft mit weniger Burnout, ADHS und Depressionen, weniger Schlafmangel und Gereiztheit, weniger Übergewicht und Diabetes. Lasst uns endlich aufhören, auch noch den Schlaf zu optimieren und sieben Tage pro Woche rund um die Uhr maximale Leistungsfähigkeit zu verlangen. Schlaf ist genauso wichtig wie Arbeit und Freizeit.

Gesundheit ist kein Zufall. Wie das Leben unsere Gene prägt wird in der Veranstaltungswoche erscheinen. In dem hochaktuellen Buch schildert Peter Spork die sensationellen neuen Erkenntnisse der Epigenetik. Anschaulich und leicht verständlich präsentiert er komplexe und brisante Spitzenforschung und zeigt, wie weit wir unsere Gesundheit selbst in der Hand haben. Gesundheit ist kein Zustand. Gesundheit ist auch nicht das Gegenteil von Krankheit. Gesundheit ist ein andauernder Prozess. Unsere eigene Gesundheit hat deshalb schon bei den Großeltern begonnen und wird bei den Enkeln nicht enden.


Moderation: Jasmin Parapatits

Literaturwissenschafterin und Lektorin im Verlag facultas/maudrich. Intensive Auseinandersetzung mit den Themen Literatur, gesunde Ernährung und Medizin.

Das war: Tu Felix Austria

19. - 21. Mai 2017   "WIR WERDEN NIE GENUG HABEN"

Ein Wochenende ganz im Zeichen Österreichs - über die Alpenrepublik und die Besonderheiten diskutierten unter anderem Hans Bürger, Armin Thurnher und den Poetry Slamern Mieze Medusa und Markus Köhle. Zwei völlig unterschiedliche aber erstklassige literarische Momente lockten wieder zahlreiche Gäste in die WASNERIN.

zur Pauschale   »

Zu den Autoren:

Mieze Medusa und Markus Köhle - beide nicht weniger als die österreichischen Poetry-Slam-Ikonen schlechthin, schreiben um gehört zu werden. Sie erzählen in ihren Texten vom Unterwegssein mit  Gorgonzola und Gelächter. Erzherzog Franz Ferdinand macht eine Weltreise. Amy Winehouse wartet in einem Warteraum im Waldviertel auf bessere Zeiten. Aber mit einer Jogginghose ist man nie allein. Es tauchen Buchbiber, Leseorks und Busenmaulwürfe auf. Was ist ein Schnitzel, wenn keine Diktatur der Brösel? Ein Supergau ist ein Supergau ist ein Supergau. Wenn nichts mehr hilft, dann hilft Lesen. Aber Achtung: Seiten ändern dich! Außerdem mit dabei sind Texte über Glühweinwürmchen, Mangoldhamster, Löwels und eine Fußpflegerin, die Fragen an das Universum stellt. Das klingt verwirrend? Ist es auch. Ungrau! Mit Texten to go. Lustig! Großartig! Unverwechselbar. Im Doppelpack! Keine herkömmliche Lesung, sondern performancestarke, literarische Unterhaltung auf bestem Niveau!


Armin Thurnher wurde in Bregenz geboren. Mitbegründer, Miteigentümer und Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Preis des österreichischen Buchhandels für Toleranz und Otto-Brenner Preis für seinen Einsatz für ein soziales Europa.

Buch

Ach, Österreich! Europäische Lektionen aus der Alpenrepublik

Ist es zum Fürchten um Europa, besteht noch Hoffnung? Die "New York Times" illustriert den Aufstieg rechter Kräfte in den Ländern der EU graphisch: Den kräftigsten roten Balken erhält Österreich. Es ist, als spürte die krisengeschüttelte EU, dass Österreich wieder einmal die kleine Welt ist, in der die große ihre Probe hält. In seinem fulminanten Essay zeigt Armin Thurnher, was es mit der Europaverdrossenheit auf sich hat und was man der Rechten in der Politik entgegensetzen sollte.


Hans Bürger, geboren in Linz, absolvierte das Volkswirtschaftsstudium an der Johannes Kepler Universität in Linz als letzter Schüler Kurt W. Rothschilds. Erst Wirtschaftsjournalist, seit 1987 beim ORF. 1997 ORF-Korrespondent in Brüssel, seit 1998 Ressortleiter Innenpolitik & EU, stv. Chefredakteur sowie innenpolitischer Hauptkommentator der österreichischen Hauptnachrichtensendung Zeit im Bild. Gastgeber der ORF-Pressestunde sowie Diskussionsleiter des Runden Tisches.

Buch
Wir werden nie genug haben

96 Fragen an Kurt W. Rothschild zu Kapitalismus und Zufriedenheit

Auf die immer wieder von Bürger gestellte Frage, ob Wohlstandsgesellschaften nicht einmal an Sättigungsgrenzen stoßen werden, sagte er eindeutig: „Nein, die Menschen werden nie GENUG haben und sie werden auch nie genug HABEN.“ Der Kapitalismus werde sich weiterhin durchsetzen, man solle nur den Finanzkapitalismus besser regeln – aber letztlich werde der Kapitalismus weiter Wohlstandstreiber bleiben. Immerhin: Worte eines überzeugten Post-Keynesianers – der sein gesamtes jahrzehntelanges Schaffen für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes gekämpft hatte.

Moderation: Hubert Patterer, Geschäftsführer und Chefredakteur der Kleinen Zeitung und mehrfach ausgezeichneter Chefredakteur des Jahres

Das war: Die Krimi Couch

09. - 11. Juni 2017  MORDS-STIMMEN

Tatort: DIE WASNERIN. Gemeinsam mit den Top-Krimi-Autoren Franz Dobler, Melanie Raabe, Jan Costin Wagner und Herbert Dutzler mittendrin.

Dieses mörderische Wochenende startete mit einem einer Open Air Movie Night im Alpen-Worte Garten. Wir zeigten die Verfilmung des Kriminalromans "Die dunkle Seite des Mondes" von Martin Suter mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Prochnow in den Hauptrollen.

Am Samstag führte Bestseller-Krimiautor Herbert Dutzler an seine „Mordsschauplätze" seiner Altausseer Krimi-Reihe rund um Inspektor Franz Gasperlmaier im malerischen Altaussee mit Auszügen aus dem neuesten Krimi „Der letzte Fasching".

Samstagabend stand dann das „Literarische Dessert" in Form einer Doppellesung am Programm.
In Dunkelheit gehüllt las die deutsche Shooting-Star Krimi Autorin Melanie Raabe (1. Platz beim Deutschen-Kurzkrimi-Preis & Gewinnerin des Stuttgarter Krimipreises) und der bayrische Krimi-Autor Franz Dobler (Deutscher-Krimi-Preisträger) aus ihren aktuellen Werken. Moderiert wurde diese „düstere" Lesung von Werner Krause (Kleine Zeitung - Stv. Ressortleiter Kulturredaktion, TV & Medienredakteur).
Am Sonntag dieser schaurig schönen Tage, die Abschlusslesung von Jan Costin Wagner als Matinee.

Zu den Autoren:


Herbert Dutzler lebt in Schwanenstadt – und ist mit seinen Krimis um den liebenswürdigen Altausseer Polizisten Gasperlmaier Autor einer der erfolgreichsten österreichischen Krimiserien. Im April 2017 erscheint sein neuester Kriminalroman "Letzter Fasching".

Letzter Fasching
Der sechste Fall des beliebten Dorfinspektors Franz Gasperlmaier. Heiß ersehnt, lang erwartet: Auch der neueste Fall des sympathischen Inspektors Franz Gasperlmaier bietet alles, was das Krimiherz begehrt: eine mächtige Portion Spannung, ein liebenswürdiger Ermittler, der mit dörflicher Gemütlichkeit und einer gehörigen Prise Humor die Mörder quer durch das schöne Ausserland jagt!


Tatort: Lerchenreith by night 

Literarisch tiefgründig in schaurig dunkler Kulisse. Ein „Mordsduett“ mit
Melanie Raabe und Franz Dobler. Sie ist Deutschlands Shootingstar, ihr
Erstlingswerk „Die Falle“ wurde bislang in 21 Länder verkauft! – er ist
mehrfacher Deutscher Krimipreisträger. Es gibt nichts Stilleres als diese
Lesung!

Melanie Raabe wurde in Jena geboren. Ihr Thriller „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln. „Die Wahrheit“ ist ihr zweiter Roman.

Die Wahrheit

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben…

 

Franz Dobler lebt in Augsburg. Neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet.

Ein Schlag ins Gesicht

Robert Fallner ist ziemlich am Ende. Seinen Job als Kriminalhauptkommissar ist er endgültig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neuanfang, den ihm ausgerechnet sein Bruder, selbst Ex-Bulle und Privatermittler, ermöglicht. Er drängt ihm einen speziellen Fall in seiner Sicherheitsfirma auf: Den Stalker einer bekannten Schauspielerin zu stellen, von dem keiner glaubt, dass es ihn gibt.

Pressestimmen: »Dobler schreibt Kriminalromane wie kein zweiter in Deutschland.« Marcus Müntefering, Spiegel Online


Dunkel, gespenstisch, faszinierend – und von existenzieller Wucht!

Jan Costin Wagner lebt als freier Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main und in Finnland. Seine Kriminalromane um den finnischen Kommissar Kimmo Joentaa sind hochgelobt. Sie wurden vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimi Preis, Nominierung für den Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt.

Sonnenspiegelung

Schon am frühen Morgen haben Harford und Lena ihn gesehen: den fremden Mann, der im Schatten eines Baumes auf der anderen Straßenseite steht und zu ihrem Haus herüberstarrt. Als der seltsame Fremde sich den ganzen Vormittag nicht von der Stelle rührt, wird vor allem Lena ziemlich mulmig. Einige Stunden später geht Harford entnervt hinüber, um den Mann zu fragen, was er von ihnen will. Doch der reagiert nicht; sein Blick bleibt unverändert auf die Fensterfront des Hauses fixiert. Selbst die herbeigerufene Polizei kann den Fremden nicht dazu bewegen, seine Position zu verändern. Er bleibt – den ganzen Abend, die ganze Nacht.
Und irgendwann kommt der Moment, in dem Harford endlich weiß, wie er den Mann vor der Tür für immer loswird …

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Literarische Momente 2016

"Wintersonnen" von Ivana Jeissing

9. Jänner 2016

Zum Buch: Gustava zieht von Wien nach Berlin, um sich den Gespenstern ihrer Kindheit zu stellen. Da ist die Sehnsucht nach dem Vater, den sie nie kennenlernen durfte und dessen Namen sie nicht einmal kennt. Da ist das Andenken an ihre Mutter, von der sie sich nie angenommen fühlte. Und da ist der Neubeginn, den sie nun wagt. Zum Glück reichen ihr dafür zwei Herren helfend die Hand: Professor Doktor Donald Gliese – ein Mann von mächtiger Statur – und der sanftmütige Nello, ein älterer, etwas aus der Zeit gefallener Herr. Ivana Jeissing erzählt eine Geschichte, bei der es um alles geht und trotzdem ist viel Leichtigkeit und Heiterkeit zwischen den Zeilen. Und die komischen Momente des Lebens kommen auch nicht zu kurz.

Zur Autorin: Ivana Jeissing wurde in Salzburg geboren und wuchs in Österreich und Italien auf. Weitere Stationen in ihrem Leben waren Wien, London und Barcelona, heute lebt und arbeitet die Autorin in Berlin. Sie war als Regisseurin und Creative Director tätig, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben widmete. Ihr erster Roman „Unsichtbar“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt, ihr zweiter Roman „Wintersonnen“ befasst sich wieder mit den elementaren Fragen des Lebens – in der für Jeissing so typischen Leichtigkeit.

Pressestimmen: „Ivana Jeissing ist nicht nur witzig. Sondern auch klug und auf ihre spezielle Art genau.“ (Die Presse); „Gute Unterhaltungsromane sind gar nicht so häufig. Umso mehr sticht (…) Ivana Jeissing aus der Menge.“ (Hessische Allgemeine)


"Winters Garten" von Valerie Fritsch

6. Februar 2016

Writer in Residence in der Zeit von 31. Jänner - 14. Februar 2016

Zum Buch: Winters Garten ist eine idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht – die Pflanzen wie die Tiere. In der die Alten abends auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken. Winters Garten, das ist auch der Sehnsuchtsort von Anton, an den er mit Friederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt – als alles sich wandelt und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren. Valerie Fritsch erzählt von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss. Ein sprachmächtiger Roman mit sinnlichen Bildern.

Zur Autorin: Valerie Fritsch, geboren 1989, studierte an der Akademie für angewandte Photographie in Graz. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Fotokünstlerin – hier bereist sie vor allem den afrikanischen Kontinent. Ihre Erzählung „Das Bein“ wurde beim Bachmann-Preis 2015 mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. Valerie Fritsch lebt in Graz und Wien.

Pressestimmen: „Was macht Valerie Fritsch im Rest ihres Lebens, wenn sie jetzt schon so gut ist.“ (Schriftstellerkollege Jürg Läderach); „Die Sprache, mit der Valerie Fritsch von jenem Riss, der durch die Welt und jeden Einzelnen geht, erzählt, ist von einer betörenden Schönheit, wie man sie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur lange schon nicht mehr vorgefunden hat.“ (Josef Bichler, Der Standard)


"Die Anatomie der Träume" von Wilfried Steiner

19. März 2016

Zum Buch: Eine Liebesgeschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Kunst und Leben. Und ein Theaterbuch, in dessen Mittelpunkt der Dramaturg Pinetti steht. Er ist beauftragt, den Roman „Das Jahrhundert der Seele“ der so bezaubernden wie geheimnisvollen Irene Augustin für das Wiener Publikumstheater zu dramatisieren. Dabei tauchen Fragen auf, bei denen sein Spürsinn gefragt ist: In welchem Verhältnis stand Sigmund Freud zu Rainer Maria Rilke und Gustav Mahler? Er stürzt sich in die Arbeit und taucht immer tiefer ein in die künstlerische Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts – auch, um die geheimnisvolle Irene Augustin zu beeindrucken. Ein Roman über die Verstrickungen von Kunst und Psychoanalyse, die wilden Zwanzigerjahre in Paris und über das Wien des Fin de Siècle. Übrigens: So wurde die Musik von Gustav Mahler noch nicht beschrieben.

Zum Autor: Wilfried Steiner, 1960 in Linz geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Salzburg. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Mehrspartenhauses Posthof in Linz. Von ihm außerdem erschienen: „Der Weg nach Xanadu“ (Insel Verlag) und „Bacons Finsternis“ (Deuticke Verlag). Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Georg-Trakl-Förderungspreis und der Rauriser Förderungspreis.

Pressestimmen: „Wilfried Steiner verquickt die verschiedenen Ebenen dieses Romans mit großer Eleganz und bemerkenswerter Leichtigkeit.“ (Schriftstellerkollege Karl-Markus Gauß); „Wer sich auf Wilfried Steiners Werke einlässt, begibt sich in einen Kosmos voller Anspielungen und Bildung.“ (NZZ); Und ein weiteres Mal die NZZ zum Roman: „(…) mit Bravour und Meisterschaft“ (NZZ)


"­­­Baumgartner und die Brandstifter" von Reinhard Kleindl

14. Mai 2016

Zum Buch: In einem südsteirischen Dorf brennt ein Haus. Die ganze Familie befindet sich zwar auf der Hochzeit des Sohnes, aber die bettlägerige Großmutter kommt in den Flammen um. Die ­­Oder Vorsatz? Die Kriminalpolizei aus Graz übernimmt die Ermittlungen – vom leitenden Inspektor Baumgartner fehlt jedoch jede Spur und seine Kollegen kommen deshalb der Presse gegenüber in Erklärungsnöte. Also übernimmt Gregor Wolf den Fall und stößt schnell auf Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten. Offensichtlich hat die Familie Egger viele Feinde und offensichtlich versucht sie, den Ermittlern etwas zu verheimlichen. Und dann taucht plötzlich Baumgartner auf – in einem mehr als desolaten Zustand… Ein steirischer Krimi, der im wahrsten Wortsinn mit dem Feuer spielt.

Pressestimmen: „Der erste Krimi seit langem, den ich gern und freiwillig lese.“
(FM4, Elisabeth Scharang)

„Erneut kann Kleindl nicht nur mit einer spannenden Handlung, sondern vor allem mit gekonnter Figurenzeichnung punkten.“
(Steirerkrone, Christoph Hartner)

„Kleindl zeichnet alle wichtigen Figuren in seinem Roman auch in die Tiefe, weitab von Klischees, hält aber trotzdem die Spannung hoch.“ 
(ORF Radio Steiermark, Günter Encic)


"Das Fest des Windrads" von Isabella Straub

25. Juni 2016

Zum Buch: Schöner wär’s, wenn’s schöner wär: Die Managerin Greta und der Taxifahrer Jurek könnten gegensätzlicher nicht sein. Und doch haben sie dasselbe Problem – den Midlife Blues. Als Gretas Zug auf dem Weg zu einer großen Messe unerwartet in der Provinz liegen bleibt, strandet sie im schmucklosen Dorf von Jurek mit dem bezeichnenden Namen Oed. Was nun beginnt, ist nicht der Anfang einer großen Liebe, sondern der Beginn einer längst überfälligen Begegnung mit sich selbst. Isabella Straub geht dorthin, wo es wehtut. Aber noch nie hat man trotz Schmerzen so viel gelacht. Ein Roman über die Zumutungen des Alltags und die Suche nach dem richtigen Leben am vermeintlich falschen Ort.

Zur Autorin: Isabella Straub, geboren 1968 in Wien, hat Germanistik und Philosophie studiert und arbeitet als Werbetexterin und Schriftstellerin, sie lebt in Klagenfurt am Wörthersee. Ihr Roman „Südbalkon“ (2013) war auf der Shortlist des Förderpreises zum Bremer Literaturpreis sowie des Franz-Tumler-Preises für das beste deutschsprachige Debüt.

Pressestimmen: „(…) rasend komische und schön böse Provinzposse“ (Peter Meisenberg, WDR 5); „(…) herrlich aberwitzig … ein sprachliches Vergnügen“ (Stefanie Theile, Stern viva!); „Leichtfüßig, eloquent, amüsant. Bereichernd!“ (Gregor Auenhammer, Der Standard)


"Der Fisch in der Streichholzschachtel" von Martin Amanshauser

23. Juli 2016

Zum Buch: Eine Kreuzfahrt in die Karibik mit der lieben Familie: Fred (39, überarbeitet und finanziell unter Druck) tritt den längst überfälligen Familienurlaub an – mit seiner Frau Tamara (40, gut situiert, aber von Fred vernachlässigt) und den Kindern Malvi (15 und pubertierend) sowie Tom (10 und verfressen). An Bord herrscht Fadesse, bis Fred auf Deck seine Ex-Freundin Amélie trifft. Als das Schiff auch noch in einen Orkan gerät und schwer beschädigt wird, ist es nicht nur mit Freds Seelenruhe vorbei. Der Kontakt zur Außenwelt ist unterbrochen und plötzlich tauchen auch noch eigenwillige Piraten auf, die beutemäßig auf Pfefferstreuer und Toilettenpapier fixiert sind. Was zur Hölle geht hier vor? Ein amüsanter Familien-Road-Movie auf hoher See.

Zum Autor: Martin Amanshauser, geboren 1968 in Salzburg, lebt in Wien und Berlin. Er arbeitet als Autor, Übersetzer aus dem Portugiesischen und Reisejournalist, u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“. Für „Die Presse“ schreibt er die Reisekolumne „Amanshausers Welt“. Zuletzt erschienen: „Falsch reisen. Alle machen es. 100 Geschichten“ (Picus Verlag).

Pressestimmen: „Martin Amanshauser hat Witz, Talent und Charakter. Ihn zu lesen ist ein Vergnügen.“ (Schriftstellerkollege Daniel Kehlmann); „Mit viel hintersinnigem Humor geschriebene Satire.“ (ö1); „Tiefseedunkler Humor“ (Der Standard); „Liest sich wunderbar“ (Wiener Zeitung); „Hochkomisch“ (Freundin)


"Geliebtes Geschöpf - Tiere, die Geschichten machen" von Dietmar Grieser

20. August 2016

Zum Buch:
Die Chow-Chow-Hündin Jofie, die Sigmund Freud als »Ordinationshilfe« gedient, die Schmetterlinge, denen »Lolita«-Autor Vladimir Nabokov sein Leben lang nachgejagt, die Möpse, die Loriot zur Kultfigur erhoben, und die Boxerhunde, denen Bruno Kreisky gehuldigt hat – lauter Tiere, die’s »zu was gebracht haben«: zu einem Namen, zu Ruhm, vielleicht gar zu literarischer Verewigung. Diesen Geschöpfen und vielen mehr ist Dietmar Griesers jüngste Spurensuche gewidmet: Wie ist der Doppeladler zu Österreichs Wappentier geworden? Was steckt hinter den Figuren des Musicals »Cats«, was hinter Marie von Ebner-Eschenbachs »Krambambuli«? Wieso reiste der Schah von Persien mit einem Rudel Gazellen zu seinem Staatsbesuch nach Wien? Was sucht das Schwein des heiligen Antonius im Stephansdom?

Zum Autor: Dietmar Grieser, geboren im März 1934 in Hannover ist Autor von Sachbüchern, Journalist, Rundfunk- und Fernsehautor. Er studierte Publizistik und Sozialwissenschaften in München, lebt seit 1975 in Wien und nahm bald auch die österreichische Staatsbürgerschaft an. Er schrieb mehr als 30 Bücher und Longseller, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Sein umfangreiches Werk umfasst auch zahlreiche Sendereihen in Rundfunk und Fernsehen. Spezialgebiete sind literarische Reportagen, Dokumentationen und Feuilletons. Er ist Mitglied des Österreichischen P.E.N.Clubs.

Er erhielt zahlreiche Preise, wie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse und den Eichendorff Literaturpreis.


"Atlas der abgelegenen Inseln" von Judith Schalansky

10. September 2016

Zum Buch: Eines der inhaltlich außergewöhnlichsten und gestalterisch schönsten Bücher der letzten Jahre: der Atlas von fünfzig abgelegenen Inseln, auf denen Judith Schalansky nie war und niemals sein wird. Die sie aber eindrucksvoll gesammelt hat – Inseln, die so weit weg von ihrem Mutterland liegen, dass sie nicht mehr auf die nationalen Karten passen. Und die trotzdem kleine Kontinente sind, auf denen sich absurd-abgründige Geschichten abspielen, manchmal auf wenigen Quadratkilometern im Nirgendwo. Judith Schalansky erzählt von seltenen Tieren und seltsamen Menschen, von gestrandeten Sklaven und einsamen Naturforschern, von verirrten Entdeckern und verwirrten Leuchtturmwärtern, von meuternden Matrosen und vergessenen Schiffbrüchigen, braven Sträflingen und strafversetzten Beamten – kurzum: von freiwilligen und unfreiwilligen Robinsons. Großartig!

Zur Autorin: Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Sie lebt als Schriftstellerin, Buchgestalterin und Herausgeberin in Berlin. Ihr „Atlas der abgelegenen Inseln“ wurde mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst 2009 und beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 mit „Silber“ ausgezeichnet.

Pressestimmen: Zum Atlas: „Zärtlich gleiten die Finger über die Landkarten; der Blick verliert sich in der Schönheit filigraner Linien, Punkte und Buchstaben. Wir riechen das Meer, hören Brandung und Möwen, sehen Eisberge und Felsen. Und unter den Füßen spüren wir feinen Sand. Wer das wohl bezauberndste Buch dieses Herbstes aufschlägt, dürfte wie einst Robinson Crusoe der Welt für eine Weile abhandenkommen.“ (Die Zeit); Zum Atlas: „Dieses Buch hat mir Stunden allerglücklichster Desorientierung beschert.“ (Schriftstellerkollege Clemens J. Setz); Zur Giraffe: „Judith Schalansky hat einen originellen, eigensinnigen und hellwachen Roman geschrieben, mit dem sie sich an die Spitze der literarischen Evolution setzt.“ (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung)


"Krimi meets Jazz"

19. November 2016

Stefan Slupetzky wird an diesem Abend aus seinen Krimis, seinen Kurzgeschichten und seinem letzten Roman "Der letzte große Trost“ lesen. Gemeinsam mit Simone Kopmajer entsteht ein musikalisch literarischer Dialog.

Freuen Sie sich auf einen Abend, der ganz im Zeichen von „Mordstimmen“ steht!

Stefan Slupetzky, geboren 1962 in Wien. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Nach einer aufstrebenden Karriere als Schauspieler, Erfinder, Lehrer und Garderobenbegleiter lebt er nun als freier Autor und Musiker in Wien. Er ist Leo-Perutz und Radio-Bremen Krimi-Preisträger.


"Die Entschlüsselung" von Barbara Frischmuth

10. Dezember 2016

Zum Buch: Auf dem Fetzenmarkt in Grundlsee erregt ein ausgestopfter Dachs die Begierde gleich mehrerer Interessenten. Im Gerangel fällt ein verschnürtes Päckchen heraus. Bald merkt die Erzählerin, daß alle hinter diesem Bündelchen her sind. Da es jedoch nur leere vergilbte Bögen enthält, läßt sie sich widerstrebend von den andern, die sie nicht in Ruhe lassen, erklären, daß es sich um den Briefwechsel eines ketzerischen türkischen Dichters aus dem 14. Jahrhundert mit der hiesigen Äbtissin Wendlgard handeln soll, die freilich hundert Jahre früher lebte.
Nachdem die Schrift sichtbar ist, beginnt die Entschlüsselung. Aber je mehr sie sich in die Texte vertiefen, desto mehr Spuren in die ferne bis jüngste Vergangenheit und zwischen Europa und dem Orient tun sich auf. Alles hängt auf mysteriöse Weise mit allem zusammen, die Gegend wimmelt plötzlich von Hinweisen. Nur eins scheint sicher: dieser Ort ist die Schnittstelle zwischen Traumzeit und Zeitgeschichte.

Literarische Momente 2015

"Bis ich 21 war" von Ela Angerer

31. Jänner 2015

Zur Autorin: Ela Angerer (*1964 in Wien) arbeitet als Autorin und Fotografin. Sie ist Herausgeberin der Buchreihe „Moderne Nerven“, aus den gesammelten Texten des dritten Bandes „Porno“ verfasste sie das gleichnamige Theaterstück, das unter ihrer Regie 2011 im Wiener Rabenhof Theater uraufgeführt wurde. Ihr Debütroman „Bis ich 21 war“ wurde von der Kritik hochgelobt.

Zum Buch: Eine Mutter, die lieber am Ende der Welt mit Omar Sharif Bridge spielt und später ihren Mann für einen französischen Multimillionär verlässt. Ein Vater, der seine Tochter zu hässlich findet, um mit ihr spazieren zu gehen. Ein Mädchen, das in einer Welt von Neureichen aufwächst und sich nur spürt, wenn es Grenzen überschreitet. Ein autobiographischer Roman einer ungeheuerlichen Kindheit – schonungslos, offen und eindringlich.


"Wiener Wunder" von Franzobel

7. Februar 2015

Zum Autor: Franzobel (*1967 in Vöcklabruck) heißt eigentlich Franz Stefan Griebl und ist einer der populärsten Schriftsteller Österreichs. Für sein literarisches Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen wie unter anderem den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis und Arthur-Schnitzler-Preis.

Zum Buch: Edgar Wenninger ist der schnellste Mann Österreichs. Erst wird er des Dopings überführt. Dann stürzt er aus dem vierten Stock einer Wiener Wohnung. Ist er gesprungen oder wurde er gestoßen? Kommissar Falt Groschen vom Wiener Morddezernat ermittelt und stellt fest, dass er es mit einem reichlich komplizierten Fall zu tun hat – denn der Fall nimmt eine verblüffende, ja man könnte fast sagen: wundersame Wendung.


"Unter Menschen" von Bettina Balàka

28. März 2015

Zur Autorin: Bettina Balàka (*1966 in Salzburg) lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, Theaterstücke und Hörspiele, mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Körner-Preis, dem Salzburger Lyrikpreis und dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis.

Zum Buch: Berti ist das Ergebnis einer unglücklichen Liaison zwischen einem Jack-Russel-Terrier und einem Straßenköter. Er sieht aus wie ein kleiner, schwarzer Fleck und benimmt sich wie ein kleines Kind. Überall, wo er hinkommt, hinterlässt er Spuren in den Herzen seiner Menschen, die er in ihrem Glück und Unglück begleitet. Ein Reigen zwischenmenschlicher Komödien und Tragödien. Grandios komponiert, durchtrieben, ironisch, unterhaltsam!


Krimiduett:

Sie gehören zu den erfolgreichsten Krimi-Autoren Österreichs. Am Christi-Himmelfahrts-Wochenende liest er im Duett in der „WASNERIN“ und verspricht einen Mords- Mai!

16. Mai 2015
„Still – Chronik eines Mörders“ von Thomas Raab

Zum Autor: Thomas Raab (*1970) lebt als Schriftsteller, Drehbuchautor und Musiker in Wien. Für seine sechs Bände umfassende Krimi-Reihe um den eigenbrötlerischen Restaurator Willibald Adrian Metzger hat er den renommierten Leo-Perutz-Preis erhalten.

Zum Buch: Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des Lärms dieser Welt: die Stille des Todes. Blutig ist die Spur, die er in seinem Heimatdorf hinterlässt. Durch sein unfassbar sensibles Gehör hat er gelernt, sich lautlos wie ein Raubtier seinen Opfern zu nähern, nach Belieben das Geschenk des Todes zu bringen. Doch findet er nie, wonach er sich sehnt: Liebe. Bis er auf einen Schatz stößt. Ein Schatz aus Fleisch und Blut. Ein Schatz, der alles ändert.

"Totenfrau" von Bernhard Aichner

Zum Autor: Bernhard Aichner (*1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Für die Recherche seines Bestsellers „Totenfrau“ arbeitete er ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Zum Buch: Blum ist Bestatterin, liebevolle Mutter von zwei Kindern und glückliche Ehefrau. Sie hat ein gutes Leben, doch plötzlich gerät es aus den Fugen. Vor ihren Augen wird ihr Ehemann überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Warum musste er sterben?


"Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler

13. Juni 2015

Zum Autor: Robert Seethaler (*1966 in Wien) ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor, er lebt in Wien und Berlin. Sein Roman „Der Trafikant“ (2012) wurde zu einem großen Publikumserfolg. „Ein ganzes Leben“ schließt nahtlos an – es ist eines der schönsten
Bücher der letzten Jahre.

Zum Buch: Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Mit Staunen blickt er auf die Jahre, die hinter ihm liegen: sein ganzes Leben. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.


„Zeichnungen. Drei Erzählungen“ von Reinhard Kaiser-Mühlecker

11. Juli 2015

Zum Autor: Reinhard Kaiser-Mühlecker (*1982 in Kirchdorf an der Krems) hat in Wien Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung studiert. Sein literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Kunstpreis Berlin und dem Österreichischen Staatspreis.

Zum Buch: Wie wird der Mensch schuldig? Und ist jeder unausweichlich in sein vorgezeichnetes Schicksal verstrickt? Drei Erzählungen zu den großen Fragen des Lebens und von großer poetischer Kraft: In seinen Romanen hat sich Kaiser-Mühlecker mit der menschlichen Schuld auseinander gesetzt. Wie kommt sie zustande? Die drei neuen Erzählungen zeigen von der Sehnsucht, den alten Geschichten und der Vergangenheit zu entkommen und ein freies Leben zu beginnen.


"Irma" von Tex Rubinowitz

8. August 2015

Zum Autor: Tex Rubinowitz (*1961 als Dirk Wesenberg in Hannover geboren) lebt als Autor, Zeichner, Maler, Reisejournalist und Musiker in Wien.

Zum Buch: Eine Freundschaftsanfrage per Facebook: Sie kommt von Irma. Vor 30 Jahren waren sie schon mal befreundet. Für ein paar Monate haben der Erzähler und Irma Wohnung und Bett geteilt. Damals waren sie zwei Einsame, zwei Suchende. Der Erzähler erinnert sich: an die Beziehung zweier junger Menschen, die nicht so genau wussten, ob sie in Gefühlsdingen besonders aufrichtig oder einfach nur besonders bindungsunfähig sind. Ein unterhaltsamer und verstörender Versuch über Vergänglichkeit und Erinnerung – einzigartig und im besten Sinne des Wortes eigenartig.


"Makarionissi oder die Insel der Seligen" von Vea Kaiser

12. September 2015

Zum Buch: In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter  verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.

Zur Autorin: Vea Kaiser (*1988 in St. Pölten) studiert Altgriechisch in Wien. Von ihrem Debütroman „Blasmusikpop“ haben sich über 125.000 Exemplare verkauft. 2014 war sie Writer-in-Residence an der Bowling Green State University und wurde zur österreichischen Autorin des Jahres gewählt.


"Der unwiderstehliche Garten" von Barbara Frischmuth

24. Oktober 2015

Zur Autorin: Barbara Frischmuth (*1941 in Altaussee) lebt heute auch dort.
Sie hat Türkisch, Ungarisch und Orientalistik studiert und zahlreiche Romane veröffentlicht. Ihre Gartenbücher sind eine
Liebeserklärung an die Natur. Ihr „unwiderstehlicher Garten“
liegt in Altaussee.

Zum Buch: Eigentlich sollte sie ihren Garten verkleinern und Beete auflösen, doch trotz guter Vorsätze und schmerzendem Rücken ertappt sie sich dabei, dass sie wieder Setzlinge kauft oder daran denkt, dass Pflanzen miteinander reden – unter einander und mit dem Menschen, der sie pflegt: „Mir ist klar, dass die Bewohner des Gartens wesentlich besser über mich Bescheid wissen, als ich über sie“, sagt Frischmuth und meint gleichzeitig: Man muss sich einer Sache widmen können, um glücklich zu sein, dafür bietet der Garten den schönsten Raum. Wie wahr!


"Aberland" von Getraud Klemm

14. November 2015

Zum Buch: Ein bitterböses Portrait über die gesellschaftliche Situation von zwei Frauen, die mit „ja – aber“ viele wichtige Entscheidungen verschieben oder verhindern: Elisabeth ist 58 und versucht würde–voll zu altern. Franziska, ihre Tochter, ist 35 und hat ihre Visionen ebenfalls nicht verfolgt. Sie hadert mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle. Ein gnadenloser, bissiger und komischer Roman!

Zur Autorin: Gertraud Klemm (*1971 in Wien) hat Biologie studiert und arbeitet seit 2006 als Autorin und Schreibpädagogin – lebt mit ihrer Familie in Pfaffstätten in Niederösterreich – ihr letzter Roman „Herzmilch“ (Droschl Literaturverlag, 2014) war ein großer Publikumserfolg. Sie wurde beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2014 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.


„Zur unmöglichen Aussicht“ von Gustav Ernst

12. Dezember 2015

Zum Autor: Gustav Ernst (*1944 in Wien) lebt als Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor ebendort. Er hat Philosophie, Geschichte und
Germanistik studiert und gibt seit 1997 – gemeinsam mit Karin
Fleischanderl – die Literaturzeitschrift „Kolik“ heraus.
Sein Roman „Grundlsee“ (Haymon Verlag 2013) ist Leseprobe in der „WASNERIN“.

Zum Buch: Wie reich an Missverständnissen ist doch der Dialog zwischen Mann und Frau! Gustav Ernst hat darüber einen rasanten, komischen und lebensechten Roman geschrieben: Kagraner geht gern ins Kaffeehaus und genießt seinen Mokka. Redselig ist er allemal, da kommt ihm der stille Herr im Stammcafé sehr gelegen. Dieser wird zum geduldigen Zuhörer und bald lassen ihn die Episoden aus dem Ehealltag des skurrilen Monomanen nicht mehr los. Bis Kagraner eines Tages verschwunden ist ...

Literarische Momente 2014

Jänner: "Der Winter tut den Fischen gut" von Anna Weidenholzer

Februar: "Welt der Farben" von Willy Puchner

März: "Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters" von Tilman Rammstedt

April: "Zuhause ist überall" von Barbara Coudenhove-Kalergi

Mai: "Der Metzger kommt ins Paradies" von Thomas Raab

Juni: "Literaturgarten-Gartenliteratur" von Barbara Frischmuth

Juli: "Stoß im Himmel" und "Zweier" von Dirk Stermann

August: "Das Polykrates-Syndrom" von Antonia Fian

September: "Leben" von David Wagner

Oktober: "Das größere Wunder" von Thomas Glavinic

November: "Mortimer & Miss Molly" von Peter Henisch

Dezember: "Der Fliegenpalast" von Walter Kappacher

Literarische Momente 2013

April: „Der vergessene Mensch in der Wirtschaft“ von Hans Bürger (ein Kamingespräch mit Hubert Patterer, dem Chefredakteur der Kleinen Zeitung, mit Lesung)
„Du Engel Du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin. Eine Liebesgeschichte“ von Brita Steinwendtner

Mai: „Unter Strom“ von Eva Rossmann

Mai: „Letzte Bootsfahrt“ von Herbert Dutzler

Juni: „Blasmusikpop“ von Vea Kaiser

Juli: „Wolkenherz. Eine Geschichte“ von Jochen Jung

August: „Die Königin ist tot“ von Olga Flor

September: „Reise nach Kalino“ von Radek Knapp

September: „In Grund und Boden“ von Peter Natter

Oktober: „Palazzo Vendramin. Richard Wagners Tod in Venedig“ von Franz Winter

Oktober: „Das Sonntagskind“ von Michael Köhlmeier

November: „Die Unzertrennlichen“ und „Wiener Passion“ von Lilian Faschinger

Dezember: „Sei Er nicht wie alle Männer sind“ - Hugo von Hofmannsthal-Lesung von Franz Winter

Literarische Momente 2012

Juni: „Die Kuh, der Bock, seine Geiß und ihr Liebhaber“ und „Über die Verhältnisse“ von Barbara Frischmuth

Juli: „Das Schöne und das Notwendige“ von Andrea Grill

August: „Operation Rheingold“ von Franz Winter

August: „Polarrot“ und „Keller fehlt ein Wort“ von Patrick Tschan

September: „Die Wege und die Begegnungen“- Lesung aus dem Werk von Hugo von Hofmannsthal von Franz Winter

September: Lesung aus Ihren Werken, Lyrik und Erzählungen von Hubert Tassatti, Josef Hader und Kurt Kopetzky

Oktober: "Blumen" Lesung aus dem Werk von Arthur Schnitzler mit Franz Winter

Dezember: „Operation Rheingold“ von Franz Winter


„Exklusive Lesungen österreichischer und internationaler SchriftstellerInnen machen die jahrzehntelange Verbindung des Ausseerlandes mit Kultur und Literatur erlebbar“, so die Gastgeber Petra und Davor Barta zum Literaturprogramm in der WASNERIN. In der Vergangenheit konnten wir unter anderem auch Autoren wie Eva Rossmann, Franz Winter, Hans Bürger, Thomas Raab, Tex Rubinowitz, Vea Kaiser, Barbara Frischmuth, Ela Angerer, Franzobel uvm. bei uns begrüßen. In unserer Bildergalerie können Sie ein Schnappschüsse dieser Autoren finden.