Literarische Momente

Hotels gibt es viele, aber nur eines ist schon seit Jahrhunderten eng mit der Literatur verknüpft. DIE WASNERIN in Bad Aussee lässt seit einigen Jahren die Tradition, Hotspot für gehobene Literatur zu sein, auf innovative Art und Weise zu neuer Blüte aufleben. Die Verbindung eines harmonischen Angebotes aus Auszeiteln® und Lesekultur mit Niveau, ist einzigartig.

Mit zahlreichen Besonderheiten wie speziellen Lesungs-Wochenenden, einem Bücher-Concierge, einer Comic-Suite, einer Lese-Lounge am Kamin oder einer „Übernachtung in der Bibliothek“ wird man in der WASNERIN als literaturbegeisterter Gast besondere Auszeit-Momente erleben. Der persönliche Kontakt mit den Autoren wird beim Abendessen, im Wellness-Bereich oder an der Bar zu einem unvergesslichen literarischen Moment! 

Die literarischen Wochenenden in der WASNERIN sind eine Hommage an die Literatur und deren Bedeutung für die Gesellschaft des Heute. Wir verbinden namhafte Autoren der europäischen Literatur mit einem einzigartigen Programm, liebevoll abgestimmt auf unsere literarischen Themen. 

Exklusive Themenwochenenden und das, mittlerweile zum vierten Mal statt findende, Wortfestival LITERASEE, bringen außergewöhnliche Literatur ins Ausseerland.

Wir freuen uns auf erlesene Momente mit Ihnen

Ihre Gastgeber

Petra & Davor Barta

 

Literarische Wochenenden 2018

14.-16. September 2018 Im Tanzsalon

Feine Worte mit Schwung

Ein beschwingt humorvolles Wochenende unter anderem mit Autor Christian Ankowitsch, Moderator von les.art und Ingeborg-Bachmann-Preis-Moderator und dem Autor der „Vorstadtweiber“ – Uli Brée.

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Zu den Autoren

Christian Ankowitsch c Josef Fischnaller © Josef Fischnaller

Christian Ankowitsch; geboren 1959 in Klosterneuburg bei Wien, war von 1993 bis 2001 Redakteur der «Zeit» und lebt heute als freier Journalist und Buchautor mit seiner Familie in Berlin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a. Dr. Ankowitschs Kleines Konversationslexikon (2004), Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner (2009) und Mach’s falsch, und du machst es richtig (2011). Seit 2011 moderiert Christian Ankowitsch das Literaturmagazin «les.art» im ORF, seit 2013 den Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis.  Christian Ankowitsch liest aus seinem Buch Die Kunst, einfache Lösungen zu finden:
Cover Die Kunst, einfache Lösungen zu finden Ankowitsch
Ärger im Job, Erziehungsfragen, Ehekrach – unsere Probleme erscheinen oft groß und verwirrend. Das lässt viele glauben, dass auch deren Lösungen groß, zeitaufwendig und mühsam sein müssen. Ein Trugschluss, wie Bestsellerautor Christian Ankowitsch weiß: Viele Probleme lassen sich auf einfache, zeitsparende und entspannte Weise aus der Welt schaffen, ohne sich mühselig in ihre Vorgeschichte zu vertiefen. Meist genügt es schon, kleine Details zu ändern, um nachhaltige Veränderung anzustoßen. Sind manche Probleme nicht schon gelöst, sobald wir sie ignorieren? Und andere, indem wir genau das Gegenteil dessen tun, was wir als Lösung vermutet hätten? Wie schaffen wir es, unseren inneren Problemhamster zu stoppen, der sein Rad wie besessen dreht?
Auf der Suche nach einfachen Lösungen nimmt Christian Ankowitsch die tückischsten Hindernisse unter die Lupe und zeigt uns, wie wir sie gekonnt umschiffen. Ein verblüffendes Buch voller Beispiele – haben Sie Ihr störrisches Kind schon mal mit der Wasserpistole beschossen? – und lebensnaher Tipps, die uns den Alltag erleichtern, basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung und Psychologie – originell, klug und unterhaltsam.

uli Brée Portrait Autor c Michael Obex  © Michael Obex

Uli Brée gilt als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren im deutschsprachigen Raum. Der ORF hat ihm zahlreiche Quotenhits zu verdanken. Er hat Filme wie „Brüder", „Live is life" oder die Serien „Vorstadtweiber" und „Vier Frauen und ein Todesfall", aber auch zahlreiche österreichische Tatort-Drehbücher allein oder gemeinsam mit Rupert Henning verfasst. Mit Rupert Henning und André Heller arbeitet Uli Brée derzeit an einem Kinoprojekt, 2016 erschien sein erster Roman Vorstadtweiber – Wie alles begann. Zuletzt erschienen: Schwindelfrei (2017).
Cover Schwindelfrei uli brée
Frauen sind gar nicht so, sie sind ganz anders ...
Frauen sind das Beste und manchmal auch das Schlimmste, was einem Mann passieren kann ... „Vorstadtweiber“-Erfinder Uli Brée erzählt Geschichten über Frauen: ergreifende und erfrischend komische, aufrichtige und verlogene, poetisch verdichtete und wahrhaftig erinnerte. Nichts in diesem Buch ist wirklich so geschehen und doch ist es genau so passiert. Uli Brée beleuchtet Abgründe, huldigt verflossenen Liebschaften, entführt uns in die Welt von realen und virtuellen Sehnsüchten und erweist sich als einer, der nie aufgehört hat, staunend vor der fremd-vertrauten Welt der Frauen zu stehen. 

25.-28. Oktober 2018 Rouge et Noir

Mordsglück gefragt

Es wird gespielt, diniert und gemordet mit TOP-Krimiautoren unter anderem mit dem deutschen Krimipreisträger 2017 Max Annas, Krimibestsellerautorin Simone Buchholz und dem mehrfachen Krimipreisträger Friedrich Ani.

Zu den Autoren

Max Annas c Michele Corleone © Michele Corleone

Max Annas; hat an einem Forschungsprojekt zu südafrikanischem Jazz an der University of Fort Hare in East London, Südafrika, gearbeitet. Inzwischen ist er nach Berlin zurückgekehrt. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht zu Popkultur, Politik und Sport. Außerdem hat er bei verschiedenen Festivals als Filmkurator gearbeitet. In einem früheren Leben war er Journalist. Für seinen ersten Roman «Die Farm» erhielt Max Annas den deutschen Krimipreis. Sein Roman "Die Mauer" stand zwei Monate auf Platz 1 der Krimi-Bestenliste der ZEIT und erhielt frenetischen Jubel von der Presse. Er liest aus seinem Roman Illegal:
Cover Illegal Max Annas
Ein Krimi, ein politisches Buch, ein Gesellschaftsroman.
Kodjo lebt in Berlin, seit Jahren schon. Doch Spuren hinterlassen hat er nirgends. Seine Adresse wechselt so oft wie seine Gewohnheiten, Kodjos Tagesablauf wird von zwei Dingen bestimmt: Überleben. Nicht auffallen. Denn Kodjo ist illegal im Land.
Der junge Mann aus Ghana kennt sämtliche dunklen Ecken der Großstadt. Weiß genau, wie er der Polizei entgeht. Tut alles, um unsichtbar zu sein - und um unsichtbar zu bleiben.
Dann kommt der Tag, der alles verändert: Von einem Abrisshaus aus beobachtet Kodjo einen Mord. Sieht den Täter davonfahren. Kodjo reagiert wie gewohnt: Verstecken, sich in Luft auflösen. Warten, dass der Mörder gefasst wird.
Doch der hat ihn gesehen. Und schickt dem unbequemen Zeugen seine Männer hinterher. Kodjo wird gejagt. Und die Polizei sucht den Mordverdächtigen: Einen jungen schwarzen Mann.

Simone Buchholz c Achim Multhaupt © Achim Multhaupt

Simone Buchholz; 1972 in Hanau geboren, in Spessart aufgewachsen. Studium der Philosophie und Literatur angefangen. Sie war Kellnerin, Kolumnistin und Redakteurin und erzählt von Liebe, Tod, Fußball. Sie mag Neapel, Tahiti, St. Petersburg und im Grunde auch Brookly, aber sie wohnt in Hamburg, vor allem wegen des Wetters. Buchholz liest aus Ihrem Buch Beton Rouge:
Cover Beton Rouge Simone Buchholz
Ein scheinbar Irrer sperrt mitten in Hamburg Manager nackt in Käfige, und Staatsanwältin Chastity Riley, die von ihren Chefs hin und wieder von der Leine gelassen wird, muss ran. Ihre Ermittlungen führen sie in die Welt der Verlagshäuser und Kaderschmieden. Ihr Freundeskreis führt sie in den Wahnsinn, denn ausgerechnet die paar Menschen, die ihr im Leben Halt geben, erweisen sich plötzlich durch die Bank als wankelmütige Gesellen.



Friedrich Ani Literat im Literaturhotel DIE WASNERIN © Heike Steinweg 

Friedrich Ani; geboren in 1959 in Kochel am See als Sohn eines Syrers und einer Oberschlesierin. Er schrieb seine ersten Hörspiele und Theaterstücke bereits kurz nach dem Abitur, als er nach München zog. Er absolvierte eine Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Film und Fernsehen. Nach dem Zivildienst in einem Heim für schwer erziehbare Jungen war Ani von 1981 bis 1989 Polizeireporter, danach Kulturjournalist und Drehbuchautor. Friedrich Ani erhielt mehrere Stipendien und Preise, so den Literaturförderpreis der Stadt München und den Staatlichen Förderungspreis für Literatur des bayerischen Kultusministeriums. Friedrich Ani liest aus seinem Buch Ermordung des Glücks:

Cover Die Ermordung des Glücks von Friedrich Ani Literaturhotel DIE WASNERIN

Das Glück wird ermordet, als der 11-jährige Lennard Grabbe im kalten Novembermünchen nicht nach Hause kommt und 34 Tage später als Mordopfer aufgefunden wird. Exkommissar Jakob Franck, den man bereits aus Der namenlose Tag kennt, überbringt den Eltern die schrecklichste aller Nachrichten – das Glück verschwindet. Aber auch das Glück anderer, mit Lennard in Verbindung stehenden Personen endet abrupt oder wird ermordet.

Während die Sonderkommission auf der Stelle tritt und die Familie keinen Weg findet, mit dem Verlust umzugehen, vergräbt Franck sich bis zur Erschöpfung in Zeugenaussagen und Protokollen, verbringt Stunden am Tatort und bedient sich seiner speziellen Technik der Gedankenfühligkeit – immer in der Hoffnung, das »Fossil«, den einen ausschlaggebenden Faktor zur Aufklärung des Falls, ans Licht zu bringen. Angetrieben wird er dabei nicht nur von dem Bedürfnis, der Familie zu Klarheit zu verhelfen und so ihre Trauer zu lindern, sondern auch von den schmerzhaften Erinnerungen an die ungelösten Mordfälle seiner Karriere.

Nach dem mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Auftakt der Reihe um Jakob Franck, Der namenlose Tag, folgt nun der langerwartete zweite Teil, Ermordung des Glücks. Friedrich Ani vereint erneut grenzenlose Traurigkeit, menschliche Abgründe und atemlose Spannung in einem an Melancholie kaum zu übertreffenden Roman.

März 2018 Women Couch

Starke Worte – Starke Frauen

Ein Wochenende mit Irene Diwiaks Romandebüt Liebwies und Susanne Scholl, langjährige ORF-Korrespondentin in Moskau mit ihrem neuen Buch Wachtraum und Judith Taschler, der großen Fabuliererin, mit ihrem neuen Roman David.

Das Programm im Detail:

Freitag, 16.3.2018 um 20.30 Uhr - Liebwies von Irene Diwiak

Samstag, 17.3. 2018 um 20.30 Uhr - Couchtalk mit allen Autorinnen und Lesung Judith W. Taschler

Sonntag, 18.3. 2018 um 11.00 Uhr - Eine Matinee mit Susanne Scholl

Zu den Autoren & deren Werke:

Irene Diwiak © www.corn.at / Deuticke

Irene Diwiak; wurde 1991 in Graz geboren und wuchs in Deutschlandsberg/Steiermark auf; derzeit studiert sie Komparatistik in Wien. Bisher erschienen ihre Texte in Zeitschriften und Anthologien und wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Liebwies ist ihr erster Roman:
Irene Diwiak Roman Liebwies
Eine unbegabte Sängerin wird gefeiert, eine talentierte Komponistin bleibt unbemerkt: Der herrlich böse Debütroman von Irene Diwiak.

1924: Der bekannte Musikexperte Christoph Wagenrad hat sich in die junge Gisela Liebwies verliebt, die seiner verstorbenen Frau, einer berühmten Pianistin, ähnlich sieht. Obwohl unbegabt, soll sie nun ebenfalls zum Star aufgebaut werden. Durch Erpressungen seitens Wagenrads schafft sie es ans Konservatorium und erhält sogar die Hauptrolle bei der Abschlussdarbietung. Dass die dafür komponierte Oper, bei der die Hauptdarstellerin fast ohne Stimme auskommt, nicht von August Gussendorff stammt, der sich dafür feiern lässt, sondern von seiner Frau Ida, muss ja auch niemand erfahren. Eine herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm – und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat.

Susanne Scholl copyright Peter Rigaud © Peter Rigaud

Susanne Scholl; geboren 1949 in Wien. Studium der Slawistik in Rom und Moskau. Lebt als freie Journalistin und Schriftstellerin in Wien. Sie war langjährige Auslandskorrespondentin des ORF in Moskau und hat neben zahlreichen Sachbüchern auch Lyrik und Romane veröffentlicht. Sie hat wichtige Preise für ihre journalistische Arbeit und ihr menschenrechtliches Engagement erhalten, u. a. den Concordia Preis und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Susanne Scholl liest aus Wachtraum:
Cover Wachtraum Susanne Scholl
Ein mutiger und persönlicher Roman über starke Frauen und den Kampf um ein Leben nach dem Überleben Fritzi, geboren in eine jüdische Wiener Vorkriegsfamilie, aufgewachsen mit Praterbesuchen und ersten Liebschaften, flieht vor der Nazi-Verfolgung als junge Frau nach England. Sie heiratet Theo, kehrt nach Wien zurück, und für ihre Tochter Lea ist sie eine lebenslustige, warmherzige Mutter. Bloß manchmal, da kann Fritzi nicht aus dem Bett aufstehen vor namenloser Trauer. Später scheint auch das Leben ihrer Tochter Lea zu gelingen, ist ausgefüllt mit Ehe, Kindern, Enkeln und Beruf. Und doch wird auch sie von bösen Träumen und Familienerinnerungen heimgesucht. Und als immer mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror aus Syrien und Afghanistan nach Wien kommen und Lea mit ihrer Hilflosigkeit konfrontieren, droht auch ihr so geglücktes Leben auseinanderzubrechen ...

Judith Taschler c Koell © Koell

Judith W. Taschler; geboren 1970 in Linz. Studium der Germanistik und Geschichte in Innsbruck. Unterrichtete einige Jahre als Deutschlehrerin. Lebt in Innsbruck und ist seit 2012 freischaffende Autorin. Ihr Debütroman Sommer wie Winter erschien im Februar 2011 im Picus Verlag, weitere Werke sind Die Deutschlehrerin, welches des Friedrich-Glauser-Preis erhielt, Apanies Perlen, Roman ohne U und Bleiben. Ihr aktueller Roman David erschien im Oktober 2017:
Roman David Judith W. Taschler

Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Auto-Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, durch den sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf gestellt wird. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein.
Er wurde nach einem Mann benannt, der vor vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte und seiner Frau einen Baum, einen Davidsahorn, als Geschenk mitbrachte, bevor er starb. Dieser Baum war es, gegen den das Auto seiner Mutter schlitterte. In ihm sind die Initialen "R", "E" und "V" eingeritzt.
Was Jan schlussendlich über seine Herkunft und Familiengeschichte erfährt, erzählt Judith W. Taschler gewohnt mehrstimmig, sprachlich virtuos und mit der ihr eigenen unaufgeregten Empathie.

10. Mai 2018 Sonderlesung Martin Walker

20:30 Uhr zu Christi Himmelfahrt

Zwei Ausnahmekönner auf der Couch. Bestseller Autor trifft auf unvergleichliche Stimme.

Der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor Martin Walker liest aus seinem neuen Roman „Revanche“, der erst am 25. April 2018 erscheint in seiner Muttersprache: Englisch. Den deutschen Part übernimmt der bekannte Schauspieler Wolfram Berger.

Martin Walker c  Klaus Einwanger © Klaus Einwange

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und studierte Geschichte in Oxford sowie internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Danach war er 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung The Guardian. Heute ist Martin Walker Vorsitzender des Global Business Policy Council, eines privaten Think Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, unter anderem über den Kalten Krieg, über Gorbatschow und die Perestroika, über Präsident Bill Clinton sowie über das neue Amerika. Martin Walkers Bruno-Romane erscheinen gleichzeitig in fünfzehn Sprachen und wurden allein auf Deutsch 2,5 Millionen Mal verkauft (Stand November 2017).

Unter anderem wurde er mit folgenden Auszeichnungen prämiert:
• „Gourmand Best of the Best“ The best cookbooks of the last 20 years in der Kategorie „French Cuisine“ für Brunos Kochbuch im Rahmen des 20-Jahr-Jubiläums der Gourmand World Cook Book Awards, 2015
• GAD Silbermedaille für Brunos Kochbuch der Gastronomie Akademie Deutschland E.V., 2015
• Gourmand World Cookbook Awards‹ für Brunos Kochbuch als „Best French Cuisine Book“ ausgezeichnet, 2014

Cover Revanche Martin Walker
Revanche - der zehnte Fall für Bruno, Chef de police
Aus dem Englischen von Michael Windgassen. Ungekürzt gelesen von Johannes Steck
Martin Walkers Romane spielen im geschichtsträchtigen Périgord mit seinen herrlichen Landschaften und trutzigen Burgen. Von einer dieser Burgen, Commarque, brachen im Mittelalter die Tempelritter zu Kreuz­zügen nach Jerusalem auf. Tausend Jahre später nimmt das einstige Morgenland eine späte Revanche in der Person einer jungen Archäologin, die wild entschlossen scheint, bei den damaligen Eroberern einen sagenumwobenen geraubten Schatz sowie ein politisch höchst explosives altes Dokument zu­tage zu fördern.

 

Wolfram Berger © U.Burkert 

Wolfram Berger ist in Graz geboren ist Schauspieler, Sänger, Kabarettist, Entertainer, Film- und TV-Schauspieler, Regisseur und Produzent ungewöhnlicher Theater-Abende abseits des Mainstreams. Er wirkte als Schauspieler an wichtigen deutschsprachigen Bühnen (Basel, Zürich, Stuttgart, Bochum). Unzählige Radio-, Hörspiel- und Hörbuchproduktionen sind das Ergebnis seiner Liebesaffaire mit dem Mikrophon, die von der Freude am Lesen und dem Spiel mit Sprache erfüllt ist.

Unter anderem hat er den Preis als „Bester Schauspieler 2015“ bei dem „Montréal World Film Festival“ und den „ORF - Schauspieler des Jahres 2001“ gewonnen.

25.-27. Mai 2018 Tu Felix Lederhose

Österreich im Wort

Eine literarisch, kulinarisch und kontroversielle Auseinandersetzung unter anderem mit Bestsellerautorin Eva Rossmann und Geheimtipp Georg Thiel.

Dieses Literatur-Wochenende steht ganz im Zeichen einer zutiefst österreichischen Eigenschaft, dem Traditionsbewusstsein. Kulinarischen Schmankerln der österreichischen Küche treffen auf Lederhose & Co. Trachten Steinhuber aus Bad Aussee zeigt wie Tracht den oder die Trägerin verwandelt – die Modells auf dem Laufsteg kennen Sie alle aus dem WASNERIN Auszeit-Team! Stilgerecht aus der Ausklang: Beim Trachten-Cocktail an unserer neuen Herzstück.Die Bar.

Bestsellerautorin Eva Rossmann zeigt mit ihrem neuen Buch „Patrioten" eine weniger trachtige Seite auf und mahnt spannend vor Nationalismus, Terror und Hass. Geheimtipp Georg Thiel beendet am Sonntag in seiner Matinee dieses Wochenende. Er liest aus seinem Werk „Jud" und beschreibt darin die Geschichte des erfolgreichen Fotografen Titus String der in den späten 1950er Jahren nach Wien zurück kehrt um dort seine Erlebnisse aus dem zweiten Weltkrieg aufzuarbeiten. Nach der Matinee lädt DIE WASNERIN noch zu einem „Pepi-gen" Frühschoppen (bei Schönwetter in unserem Alpen-Worte-Garten).

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Zu den Autoren

Eva Rossmann c Ayham © Ayham

Eva Rossmann; geboren 1962 in Graz; lebt im Weinviertel / Österreich. Verfassungsjuristin, politische Journalistin u. a. beim ORF, der NZZ und den „Oberösterreichischen Nachrichten“. ORF-Pressestunde, Ressortleiterin für Innen- und Europa-Politik. Köchin, Drehbuchautorin, TV- und Radio-Moderatorin des ORF.Seit 1994 freie Autorin und Publizistin, u. a. für das Gastromagazin „A la Carte“. Für ihr frauenpolitisches Engagement wurde sie im Jahr 2000 vom PR-Verband Österreichs zur „Kommunikatorin des Jahres“ gewählt. Österreichischer Buchliebling 2009 in der Kategorie Krimi & Thriller, Großer Josef-Krainer-Preis 2013, Leo-Perutz-Preis 2014. Eva Rossmann veröffentlichte zahlreiche Sachbücher und Kriminalromane zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.
Aktuelles Buch: Patrioten:
Cover Patrioten Eva Rossmann
Nationalismus, Terror, Hass. Die Angst geht um in Europa. Der Vorsitzende der Patriotisch Sozialen wurde ans Kreuz geschlagen. Den Nationalisten gibt das noch mehr Aufwind. Christliches Abendland gegen Islam. Was sind schon Fakten? Hautnah erleben sie es mit: Frau Klein, die im Zweiten Weltkrieg ein Kind war. Herr Pribil, immer im Widerstand und plötzlich verliebt. Die Syrerin Sina, deren Mann verschwunden ist. Wech, David, Jennifer … ES hetzt in den sozialen Medien. Kann uns nur mehr ein neuer Führer retten?

 

Georg Thiel c Pustet Verlag  © Pustet Verlag

Georg Thiel; geboren 1971. Studium der Politikwissenschaften, Neueren Geschichte und Zeitgeschichte. Lebt als freier Kurator und Autor in Wien. Sein neuer Roman Jud erscheint am 1. Februar:

Roman Jud Georg Thiel
Manchester 1958. Die Beziehung des mäßig erfolgreichen Fotografen Titus Strings ist gerade am Scheitern. Da kommt der Auftrag, die Brüsseler Weltausstellung zu fotografieren, wie gerufen. Als Titus dort nach einer turbulenten Par-force-Tour im österreichischen Pavillon zusammenbricht, setzen ihn der geschwätzige Feuilletonist Rupert und die ebenso resolute wie attraktive Hostess Erika in einen Zug nach Wien. Er soll sich dort seiner unaufgearbeiteten Vergangenheit als Kriegsflüchtling und Naziopfer stellen.

Während er in Wien mit längst besiegt geglaubten Dämonen ringt, entdeckt er in einer Zeitschrift ein Foto aus dem März 1938: Ein junger Mann wird von einem Nazi-Schergen gezwungen, „Jud“ auf die Fassade eines Hauses zu schreiben. In dem Opfer erkennt er sich selbst. Doch wer ist der Täter? Titus macht sich auf die Suche ...

8.-10. Juni 2018 Worttöne

Esprit trifft Revue

Literatur in feinsten Tönen unter anderem mit dem österreichischen Krimipreisträger Thomas Raab, dem großen Erzähler Christian Mähr und dem Wortkomponisten Radek Knapp.

„Alles Musical“ heißt es am Freitag, wenn das Wiener Vocal Quartett ein Potpourri der bekanntesten und schönsten Musicals darbietet. Bestsellerautor Thomas Raab lässt Samstagabend seinem „Metzger“ freien Lauf und wird von Wortkünstler Radek Knapp, der mit seinem Wortwitz eine Prise Humor beisteuert, begleitet. Die Sonntagsmatinee bestreitet Krimiautor Christian Mähr mit seinem Werk „Der jüngste Tag des Peter Gottlieb“.

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Zu den Autoren

Thomas Raab c Simone Heher-Raab © Simone Heher-Raab

Thomas Raab; geboren 1970 in Wien. Kindheit in Ordnung, Schulzeit mühsam, im Grunde nahe des Wahnsinns, wäre da nicht das Klavier gewesen, sozusagen Gratis-Psychotherapie.
1988 Matura, uff. Dann erste Versuche als Liedermacher, inklusive Studienabschluss Mathematik & Sport, folglich zurück in die Vergangenheit, weil war ja so schön die Schulzeit! Offene Rechnung also. Danach 10 Jahre als Schizophrener Rechnung begleichen: Einerseits Mathe-, Sport-, Musiklehrer an einem Wiener Gymnasium, andererseits tätig im Musical- und Musiktheaterbereich, UND vor allem, unterwegs mit Bande als Singer- Songwriter. Ein paar Monate später: DER METZGER MUSS NACHSITZEN, Debüt-Roman, Neugeburt, gutes Leben, schönes Leben. DANKE. Seither freischaffender Autor und Musiker, Leben in vollen Zügen, ja auch der ÖBB und DB, ...
2017: Thomas Raab erhielt den 1. ÖSTERREICHISCHEN KRIMIPREIS.
Cover Der Metzger Thomas Raab
So ein toter Autor bereitet offenbar viel Freude.
Und ein bisserl Verleger, Lektoren, Kritiker quälen auch ... Deutsch-Lehrer sowieso ... Schweinereien also Ende nie.
Diesmal landet der Möbelrestaurator Willibald Adrian Metzger in der Literaturbranche. Und Schuld daran ist Hansi Woplatek, der Sohn seiner Stammfleischerei. Der Bub will zur Schande des Vaters nämlich weder Rindviecher filetieren, noch Würste stopfen, sondern Schriftsteller werden. Kein Wunder, wenn es dann trotzdem ziemlich blutig zugeht.Ja und dann wär da eben noch das Gfrett mit der Liebe ...

 

Christian Mähr c www.corn.at / Deuticke © www.corn.at / Deuticke

Christian Mähr; wurde 1952 in Nofels bei Feldkirch (Vorarlberg) geboren und lebt heute in Dornbirn. Er ist Autor, Bienenzüchter und Doktor der Chemie und langjähriger freier Mitarbeiter des ORF für die Redaktion Wissenschaft und Umwelt. Werke (u. a.): Magister Dorn (1987), Fatous Staub (1991), Simon fliegt (1998), Die letzte Insel (2001), Vergessene Erfindungen. Warum fährt die Natronlok nicht mehr? (2002), Von Alkohol bis Zucker (2010) und bei Deuticke die Romane Semmlers Deal (2008), Alles Fleisch ist Gras (2010), Das unsagbar Gute (2011) und Knochen Kochen (2015).
Sein neuer Roman Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb erscheint am 1. Februar:
Cover Der jüngste Tag des Peter Gottlieb Christian Maehr
Alles hatte damit angefangen, dass der Hildmeyer dem Peter Gottlieb vors Auto lief. Mitten in der Nacht war er aus einem abzweigenden Waldweg auf die Straße gestolpert, ohne zu schauen, und im hohen Bogen über Gottliebs Wagen geschleudert worden. Dass der Verunglückte ein paar Sekunden später wieder aufsteht, sich den Anzug ausklopft und dann auf Gottliebs Beifahrersitz steigt, ist die erste von vielen Begebenheiten, die den Rahmen dessen, was jener bis dato für normal gehalten hat, bei Weitem übersteigen.

Radek Knapp c www.corn.at / Deuticke © www.corn.at / Deuticke

Radek Knapp; 1964 in Warschau geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und in der Nähe von Warschau. Sein Roman Herrn Kukas Empfehlungen ist ein Longseller. Außerdem erschienen von ihm u.a. die Erzählungssammlung Papiertiger, eine Gebrauchsanweisung für Polen, der mit dem aspekte-Preis ausgezeichnete Band Franio (Deuticke) und 2015 der Roman Der Gipfeldieb. Die Erzählung Der Mann, der Luft zum Frühstück aß ist 2017 bei Deuticke erschienen.

Literarische Momente 2017

Die Grüne Couch

17.-19. März 2017

Literatur Wochenende "Die Grüne Couch"

Ein Wochenende, das ganz im Zeichen literarischer Gesundheit stand und viel subtilen Lesestoff für Aufgeweckte bot.

Der Psychologe Norman Schmid verriet, welche Bücher wann und wie helfen, Peter Spork, Wissenschaftsautor, mahnte zum Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft und präsentierte sein neuestes Buch „Gesundheit ist kein Zufall“ und Marjana Gaponenko, Literatin, bewies, wie Sagen das Einschlafen besonders unterstützen.

Alles in allem ein gelungener Auftakt einer starken Literaturreihe, die Petra Barta, Gastgeberin in der WASNERIN in diesem Frühjahr präsentiert.

Zu den Autoren:

Norman Schmid, in St. Pölten geboren und hat Psychologie an der Universität Wien studiert. Er ist Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe, Neuro- und Biofeedback-Therapeut sowie Coach und leitet den Fachbereich Psychologie bei Dr. Schmid & Dr. Schmid, Hygieia-Gesundheitsförderung, Praxis für Psychologie und Medizin in St. Pölten.

Buch

Auf der Couch mit Doktor Buch

Haben Sie schon von der Bibliotherapie gehört? Dabei wird das Lesen dazu verwendet, Heilungsprozesse zu unterstützen, Probleme zu lösen und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Norman Schmid untersucht, wie uns Literatur in verschiedenen Lebenslagen positiv beeinflussen kann. Dazu begleitet er die Protagonisten bekannter Bestseller-Romane. Lassen Sie sich überzeugen, dass ein Buch mehr helfen kann als 1000 Therapiestunden.

Marjana Gaponenko wurde  in Odessa (Ukraine) geboren und studierte dort Germanistik. Sie nun in Mainz und Wien. Sie schreibt seit ihrem sechzehnten Lebensjahr auf Deutsch. Für den Roman Wer ist Martha? wurde sie mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. 2016 ist ihr Roman Das letzte Rennen erschienen.

Sie ist im Rahmen eines „Writer-in residence“ Aufenthaltes in der WASNERIN

Ihr neues Buch­­ „Die schönsten deutschen Volkssagen“ erscheint am 10. April, aber eine Vorab Premiere erwartet Sie in der WASNERIN.

Jahrhundertelang hat man sie nur mündlich weitergegeben, erst im 19. Jahrhundert wurden sie gesammelt und aufgeschrieben: die Sagen von der Lorelei, dem Riesen Rübezahl, der schönen Melusine oder dem grausamen Rattenfänger zu Hameln, vom Tannhäuser im Venusberg oder vom Schimmelreiter auf dem Deich. Marjana Gaponenko hat sie für den vorliegenden Band neu erzählt und es finden sich viele wunderbare Einschlafgeschichten darin!

Peter Spork gilt als „einer der führenden deutschen Wissenschaftsautoren“ und er gilt als der „Mann, der die Epigenetik populär gemacht hat“ (Deutschlandfunk). Er studierte Biologie in Marburg und Hamburg und arbeitet seit 1991 als freiberuflicher Wissenschaftsjournalist (u.a. Die Zeit, FAZ, NZZ, SZ, Geo). Zudem ist Spork Autor erfolgreicher Sachbücher, die bislang in neun Sprachen übersetzt wurden, und hält viele Vorträge zu den Themen Schlafforschung, Chronobiologie und Epigenetik. Sein neuestes Buch Gesundheit ist kein Zufall erscheint am 13. März 2017.

Die Bücher

Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft ist ein engagiertes Plädoyer für eine ausgeschlafene Gesellschaft mit weniger Burnout, ADHS und Depressionen, weniger Schlafmangel und Gereiztheit, weniger Übergewicht und Diabetes. Lasst uns endlich aufhören, auch noch den Schlaf zu optimieren und sieben Tage pro Woche rund um die Uhr maximale Leistungsfähigkeit zu verlangen. Schlaf ist genauso wichtig wie Arbeit und Freizeit.

Gesundheit ist kein Zufall. Wie das Leben unsere Gene prägt wird in der Veranstaltungswoche erscheinen. In dem hochaktuellen Buch schildert Peter Spork die sensationellen neuen Erkenntnisse der Epigenetik. Anschaulich und leicht verständlich präsentiert er komplexe und brisante Spitzenforschung und zeigt, wie weit wir unsere Gesundheit selbst in der Hand haben. Gesundheit ist kein Zustand. Gesundheit ist auch nicht das Gegenteil von Krankheit. Gesundheit ist ein andauernder Prozess. Unsere eigene Gesundheit hat deshalb schon bei den Großeltern begonnen und wird bei den Enkeln nicht enden.


Tu Felix Austria

19.-21. Mai 2017   "WIR WERDEN NIE GENUG HABEN"

Ein Wochenende ganz im Zeichen Österreichs - über die Alpenrepublik und die Besonderheiten diskutierten unter anderem Hans Bürger, Armin Thurnher und den Poetry Slamern Mieze Medusa und Markus Köhle. Zwei völlig unterschiedliche aber erstklassige literarische Momente lockten wieder zahlreiche Gäste in die WASNERIN.

Zu den Autoren:

Mieze Medusa und Markus Köhle - beide nicht weniger als die österreichischen Poetry-Slam-Ikonen schlechthin, schreiben um gehört zu werden. Sie erzählen in ihren Texten vom Unterwegssein mit  Gorgonzola und Gelächter. Erzherzog Franz Ferdinand macht eine Weltreise. Amy Winehouse wartet in einem Warteraum im Waldviertel auf bessere Zeiten. Aber mit einer Jogginghose ist man nie allein. Es tauchen Buchbiber, Leseorks und Busenmaulwürfe auf. Was ist ein Schnitzel, wenn keine Diktatur der Brösel? Ein Supergau ist ein Supergau ist ein Supergau. Wenn nichts mehr hilft, dann hilft Lesen. Aber Achtung: Seiten ändern dich! Außerdem mit dabei sind Texte über Glühweinwürmchen, Mangoldhamster, Löwels und eine Fußpflegerin, die Fragen an das Universum stellt. Das klingt verwirrend? Ist es auch. Ungrau! Mit Texten to go. Lustig! Großartig! Unverwechselbar. Im Doppelpack! Keine herkömmliche Lesung, sondern performancestarke, literarische Unterhaltung auf bestem Niveau!

Armin Thurnher wurde in Bregenz geboren. Mitbegründer, Miteigentümer und Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Preis des österreichischen Buchhandels für Toleranz und Otto-Brenner Preis für seinen Einsatz für ein soziales Europa.

Buch

Ach, Österreich! Europäische Lektionen aus der Alpenrepublik

Ist es zum Fürchten um Europa, besteht noch Hoffnung? Die "New York Times" illustriert den Aufstieg rechter Kräfte in den Ländern der EU graphisch: Den kräftigsten roten Balken erhält Österreich. Es ist, als spürte die krisengeschüttelte EU, dass Österreich wieder einmal die kleine Welt ist, in der die große ihre Probe hält. In seinem fulminanten Essay zeigt Armin Thurnher, was es mit der Europaverdrossenheit auf sich hat und was man der Rechten in der Politik entgegensetzen sollte.

Hans Bürger, geboren in Linz, absolvierte das Volkswirtschaftsstudium an der Johannes Kepler Universität in Linz als letzter Schüler Kurt W. Rothschilds. Erst Wirtschaftsjournalist, seit 1987 beim ORF. 1997 ORF-Korrespondent in Brüssel, seit 1998 Ressortleiter Innenpolitik & EU, stv. Chefredakteur sowie innenpolitischer Hauptkommentator der österreichischen Hauptnachrichtensendung Zeit im Bild. Gastgeber der ORF-Pressestunde sowie Diskussionsleiter des Runden Tisches.

Buch
Wir werden nie genug haben

96 Fragen an Kurt W. Rothschild zu Kapitalismus und Zufriedenheit

Auf die immer wieder von Bürger gestellte Frage, ob Wohlstandsgesellschaften nicht einmal an Sättigungsgrenzen stoßen werden, sagte er eindeutig: „Nein, die Menschen werden nie GENUG haben und sie werden auch nie genug HABEN.“ Der Kapitalismus werde sich weiterhin durchsetzen, man solle nur den Finanzkapitalismus besser regeln – aber letztlich werde der Kapitalismus weiter Wohlstandstreiber bleiben. Immerhin: Worte eines überzeugten Post-Keynesianers – der sein gesamtes jahrzehntelanges Schaffen für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes gekämpft hatte.

Moderation: Hubert Patterer, Geschäftsführer und Chefredakteur der Kleinen Zeitung und mehrfach ausgezeichneter Chefredakteur des Jahres


Die Krimi Couch

09.-11. Juni 2017   MORDS-STIMMEN

Tatort: DIE WASNERIN. Gemeinsam mit den Top-Krimi-Autoren Franz Dobler, Melanie Raabe, Jan Costin Wagner und Herbert Dutzler mittendrin.

Dieses mörderische Wochenende startete mit einem einer Open Air Movie Night im Alpen-Worte Garten. Wir zeigten die Verfilmung des Kriminalromans "Die dunkle Seite des Mondes" von Martin Suter mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Prochnow in den Hauptrollen.

Am Samstag führte Bestseller-Krimiautor Herbert Dutzler an seine „Mordsschauplätze" seiner Altausseer Krimi-Reihe rund um Inspektor Franz Gasperlmaier im malerischen Altaussee mit Auszügen aus dem neuesten Krimi „Der letzte Fasching".

Samstagabend stand dann das „Literarische Dessert" in Form einer Doppellesung am Programm.
In Dunkelheit gehüllt las die deutsche Shooting-Star Krimi Autorin Melanie Raabe (1. Platz beim Deutschen-Kurzkrimi-Preis & Gewinnerin des Stuttgarter Krimipreises) und der bayrische Krimi-Autor Franz Dobler (Deutscher-Krimi-Preisträger) aus ihren aktuellen Werken. Moderiert wurde diese „düstere" Lesung von Werner Krause (Kleine Zeitung - Stv. Ressortleiter Kulturredaktion, TV & Medienredakteur).
Am Sonntag dieser schaurig schönen Tage, die Abschlusslesung von Jan Costin Wagner als Matinee.

Zu den Autoren:

Herbert Dutzler lebt in Schwanenstadt – und ist mit seinen Krimis um den liebenswürdigen Altausseer Polizisten Gasperlmaier Autor einer der erfolgreichsten österreichischen Krimiserien. Im April 2017 erscheint sein neuester Kriminalroman "Letzter Fasching".

Letzter Fasching
Der sechste Fall des beliebten Dorfinspektors Franz Gasperlmaier. Heiß ersehnt, lang erwartet: Auch der neueste Fall des sympathischen Inspektors Franz Gasperlmaier bietet alles, was das Krimiherz begehrt: eine mächtige Portion Spannung, ein liebenswürdiger Ermittler, der mit dörflicher Gemütlichkeit und einer gehörigen Prise Humor die Mörder quer durch das schöne Ausserland jagt!

Tatort: Lerchenreith by night 

Literarisch tiefgründig in schaurig dunkler Kulisse. Ein „Mordsduett“ mit
Melanie Raabe und Franz Dobler. Sie ist Deutschlands Shootingstar, ihr
Erstlingswerk „Die Falle“ wurde bislang in 21 Länder verkauft! – er ist
mehrfacher Deutscher Krimipreisträger. Es gibt nichts Stilleres als diese
Lesung!

Melanie Raabe wurde in Jena geboren. Ihr Thriller „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln. „Die Wahrheit“ ist ihr zweiter Roman.

Die Wahrheit

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben…

Franz Dobler lebt in Augsburg. Neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet.

Ein Schlag ins Gesicht

Robert Fallner ist ziemlich am Ende. Seinen Job als Kriminalhauptkommissar ist er endgültig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neuanfang, den ihm ausgerechnet sein Bruder, selbst Ex-Bulle und Privatermittler, ermöglicht. Er drängt ihm einen speziellen Fall in seiner Sicherheitsfirma auf: Den Stalker einer bekannten Schauspielerin zu stellen, von dem keiner glaubt, dass es ihn gibt.

Pressestimmen: »Dobler schreibt Kriminalromane wie kein zweiter in Deutschland.« Marcus Müntefering, Spiegel Online

Dunkel, gespenstisch, faszinierend – und von existenzieller Wucht!

Jan Costin Wagner lebt als freier Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main und in Finnland. Seine Kriminalromane um den finnischen Kommissar Kimmo Joentaa sind hochgelobt. Sie wurden vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimi Preis, Nominierung für den Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt.

Sonnenspiegelung

Schon am frühen Morgen haben Harford und Lena ihn gesehen: den fremden Mann, der im Schatten eines Baumes auf der anderen Straßenseite steht und zu ihrem Haus herüberstarrt. Als der seltsame Fremde sich den ganzen Vormittag nicht von der Stelle rührt, wird vor allem Lena ziemlich mulmig. Einige Stunden später geht Harford entnervt hinüber, um den Mann zu fragen, was er von ihnen will. Doch der reagiert nicht; sein Blick bleibt unverändert auf die Fensterfront des Hauses fixiert. Selbst die herbeigerufene Polizei kann den Fremden nicht dazu bewegen, seine Position zu verändern. Er bleibt – den ganzen Abend, die ganze Nacht.
Und irgendwann kommt der Moment, in dem Harford endlich weiß, wie er den Mann vor der Tür für immer loswird …

 


Die Sprachspiel Couch

8.-10. September 2017   "Literarische Sprachwanderungen"

Sprachwanderungen kann man bekanntlich nur mit einem Sprachwanderer machen. Und den stellt man sich in dieser Region gewiss anders vor. Wieder einmal war das Haus voll mit Lesebegeisterten, die sich auf ein Abenteuer des Schreibens und wie treffend für dieses Haus, auf das Loslassen und Ankommen in Sprachen eingestellt hatten.  Stellen Sie sich die Freiheit vor, Leser mit ambivalenten Figuren, frapanten Wendungen und offenen Enden zu fordern. Der Prinz der Finsternis Michael Stavaric überraschte mit einer „Salonlesung“ seiner Schaffenswelt – vom Kinderbuch bis zum aktuellen Roman Gotland. Man lässt sich von Reisen erzählen, die getan werden müssen, ohne zu wissen, wo man ankommt, hier oder in einer Bücherwelt. 

Schön dass Michael Stavaric auf seiner Reise in der WASNERIN halt gemacht hat.

Eine aussergewöhnliche Matinee erlebten Literaturbegeistert am 10.09.2017 im Rahmen der Literarischen Momente in der WASNERIN.

Nach dem Narzissenfest, dem Kirtag gabs den 2. Palmsonntag! Bestsellerautor Kurt Palm bot Palmfiction versus Nostalgie, die keine ist. Brachte eine Strandbadrevolution (Buch) mit, ohne Aufstand, aber mit viel Tiefgang – in einem Freibad irgendwo in der Provinz handelnd. Erzählte von Extrawurstsemmeln, die selbst in Tiefkühltruhen Beigeschmack bekommen und bot literaisches Feingefühl auf höchster Unterhaltungsebene und mit viel Sprachgefühl. Ein literarisch-musikalischer Leckerbissen live aus den 70er Jahren.

Michael Stavaric

Geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt: Adelbert-Chamisso-Preis, Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jungendliteratur. Lehraufträge zuletzt: Stefan Zweig Poetikdozentur an der Universität Salzburg, Literaturseminar an der Universität Bamberg.

Aktuelle Publikationen: „Gotland“ (Roman) Luchterhand, München 2017; „in an schwoazzn kittl gwicklt“ (Gedichte) Czernin-Verlag, Wien 2017; „Als der Elsternkönig sein Weiß verlor“ (Kinderbuch) Kunstanstifter-Verlag, Mannheim 2017;  „Der Autor als Sprachwanderer“ (Essay) Verlag Sonderzahl, Wien 2016.

Gotland. Roman

Michael Stavarics Roman "Gotland" mag tatsächlich eines der gewaltigsten Bücher sein, die man gelesen haben wird. Er ist eine durchgestylte Persiflage auf ihre eigenen Klischees und zugleich ein Buch, das vor Augen führt, wie nahe Vernunft und Irrationalität, Normativität und Wahnsinn, Wissenschaftsglaube und Fantasie beieinanderliegen. (DER STANDARD)

Kurt Palm

Geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik, schreibt Romane und Sachbücher, dreht Filme und inszeniert Opern und Theaterstücke. Einem breiten Publikum bekannt wurde Palm mit der gefeierten TV-Produktion "Phettbergs nette Leit Show" (1994-1996). Sein Bestseller "Bad Fucking" (2010) wurde 2011 mit dem Friedrich Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet, die gleichnamige Verfilmung begeisterte 650.000 Kino- und TV-Zuschauer.

Strandbadrevolution. Roman

„Strandbadrevolution“ spielt in der österreichischen Provinz, in den 70er Jahren. Es geht um Liebeskummer, Langeweile, Rolling Stones & der Plan von der Revolution. Im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren, bereitet Ernst, der sich nach seinem Idol von den Rolling Stones Mick nennt, mit seinen Freunden im Strandbad die Revolution vor.

„Mit 'Strandbadrevolution' legt Palm ein überraschend ernsthaftes, stringentes Erzählwerk vor, in dem er zwischen Komik und Tragik pendelt." Sebastian Fasthuber (Falter)


Worte, die aus dem Rahmen fallen

13.-15. Oktober 2017

Ein Wochenende an dem die "Literarische Couch" ganz im Zeichen der Wortkunst steht. Literatur, die aus dem Rahmen fällt ist unser Motto für zwei Lesungen mit Radek Knapp und Nicolas Mahler, die sich mit Kunst, der Zeichnung, dem Strich, dem Wort und hoher Literatur auseinander setzen.

Nicolas Mahler, mehrfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt er den Max-und Moritz-Preis als »Bester deutschsprachiger Comic-Künstler« zeigt nicht nur seine Originale, sondern präsentiert sein Werk in einer Art Lesung, aber eben mit Bildern. Und Radek Knapp, der noch vor kurzem „Der Mann, der Luft zum Früstück aß“ (2017) und jetzt mit Erzählungen zu ausgewählten Grafiken Kubins „Die Stunde der Geburt“ als Schriftsteller auf die Bilder des Künstlers reagiert hat. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Paarlaufs von Bildender Kunst und Malerei ist phantastisch, originell und bezaubernd.

13.10.2017  20.30 Uhr 

Vernissage mit Originalen des alten „Meisters“ der Comiczeichnung Nicolas Mahler

14.10.2017  20:30 Uhr

Eine Lesung zu den Bildern von Alfred Kubin mit Projektionen der Originale. Alfred Kubin wäre heuer 140 Jahre und Radek Knapp lädt zu einem einmaligen Paarlauf mit einem fantastischen Künstler Österreichs.

Radek Knapp, 1964 in Warschau geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und in der Nähe von Warschau. Sein Roman "Herrn Kukas Empfehlungen" ist ein Longseller. Außerdem erschienen von ihm u.a. die Erzählungssammlung "Papiertiger", eine "Gebrauchsanweisung für Polen", der mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnete Band "Franio" (Deuticke) und 2015 der Roman "Der Gipfeldieb". Die Erzählung "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" ist 2017 bei Deuticke erschienen.

"Die Stunde der Geburt" 

Radek Knapps Erzählung zu 41 Grafiken von Alfred Kubin: Ein ungewöhnliches Zwiegespräch zwischen Bildender Kunst und Malerei.

Ein Mann kommt in eine Stadt. Er sucht die Antwort auf eine Frage, die ihn mehr beschäftigt als alles andere: Wer war ich, wie bin ich der geworden, der ich bin - und was erwartet mich noch? Schließlich findet er jemanden, der bereit ist, ihm Auskunft zu geben: doch ob der Teufel dafür wirklich der Richtige ist? Zum Werk von Alfred Kubin zählen mehr als zweitausend Illustrationen für Bücher. Radek Knapp hat eine Erzählung zu ausgewählten Grafiken Kubins geschrieben und damit das Zwiegespräch zwischen Autor und Grafiker umgedreht - der Schriftsteller reagiert auf die Bilder des Künstlers. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Paarlaufs von Bildender Kunst und Malerei ist phantastisch, originell und bezaubernd.

15.10.2017  11:00 Uhr

Nicolas Mahler gibt auf unterhaltsame Art und Weise Einblick in die Arbeitsprozesse eines Comiczeichners und zeigt auf, welch große Literatur hinter einem Comic steckt. Der Autor ist auch Teil der einzigartigen „Seufzer-Suite“ einer Comic- und Graphic Novel Suite in der WASNERIN.

Nicolas Mahler, geboren 1969, lebt und arbeitet als Comiczeichner und Illustrator in Wien. Seine Comics und Cartoons erscheinen in Zeitungen und Magazinen wie Die Zeit, NZZ am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und in der Titanic. Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erhielt er den Max-und-Moritz-Preis als »Bester deutschsprachiger Comic-Künstler«.

Buch: Der Mann ohne Eigenschaften
Musils Mammutwerk - vom Meister des Minimalismus

Wenn ein solch wagemutiger Leser dann auch noch zufällig ein so begnadeter Comic-Künstler wie Nicolas Mahler ist, dessen reduzierter Strich und lakonischer Humor ihn zu einem »internationalen Star der Zeichnerszene« (ARTE) werden ließen, entsteht aus der Begegnung mit Musils Jahrhundertroman etwas ganz und gar Einzigartiges: eine kongeniale Adaption, die ebenso tiefgründig wie übermütig ist.

Buchtipp: Alte Meister - Komödie

Im Wiener Kunsthistorischen Museum, auf der Sitzbank gegenüber von Tintorettos »Weißbärtigem Mann«, bezieht jeden zweiten Vormittag - außer an den eintrittsfreien Samstagen - der Musikphilosoph Reger Stellung. Eines Tages wird die Routine unterbrochen: Reger bittet seinen Freund Atzbacher, sich ausgerechnet am Samstag mit ihm im Museum zu treffen. Doch bevor der Grund für dieses ungewöhnliche Verhalten enthüllt wird, ergeht sich Reger in herrlich schwungvollen Tiraden gegen die Kunst im allgemeinen, die Maler im Besonderen, verdammt Stifter ebenso wie Heidegger, beschimpft Wien und die Wiener - und weiß doch, dass die einzige Rettung im menschlichen Gegenüber zu finden ist, im »Lebensmenschen« in seinem Fall.

Literarische Momente 2016

"Wintersonnen" von Ivana Jeissing

9. Jänner 2016

Zum Buch: Gustava zieht von Wien nach Berlin, um sich den Gespenstern ihrer Kindheit zu stellen. Da ist die Sehnsucht nach dem Vater, den sie nie kennenlernen durfte und dessen Namen sie nicht einmal kennt. Da ist das Andenken an ihre Mutter, von der sie sich nie angenommen fühlte. Und da ist der Neubeginn, den sie nun wagt. Zum Glück reichen ihr dafür zwei Herren helfend die Hand: Professor Doktor Donald Gliese – ein Mann von mächtiger Statur – und der sanftmütige Nello, ein älterer, etwas aus der Zeit gefallener Herr. Ivana Jeissing erzählt eine Geschichte, bei der es um alles geht und trotzdem ist viel Leichtigkeit und Heiterkeit zwischen den Zeilen. Und die komischen Momente des Lebens kommen auch nicht zu kurz.

Zur Autorin: Ivana Jeissing wurde in Salzburg geboren und wuchs in Österreich und Italien auf. Weitere Stationen in ihrem Leben waren Wien, London und Barcelona, heute lebt und arbeitet die Autorin in Berlin. Sie war als Regisseurin und Creative Director tätig, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben widmete. Ihr erster Roman „Unsichtbar“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt, ihr zweiter Roman „Wintersonnen“ befasst sich wieder mit den elementaren Fragen des Lebens – in der für Jeissing so typischen Leichtigkeit.

Pressestimmen: „Ivana Jeissing ist nicht nur witzig. Sondern auch klug und auf ihre spezielle Art genau.“ (Die Presse); „Gute Unterhaltungsromane sind gar nicht so häufig. Umso mehr sticht (…) Ivana Jeissing aus der Menge.“ (Hessische Allgemeine)


"Winters Garten" von Valerie Fritsch

6. Februar 2016

Writer in Residence in der Zeit von 31. Jänner - 14. Februar 2016

Zum Buch: Winters Garten ist eine idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht – die Pflanzen wie die Tiere. In der die Alten abends auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken. Winters Garten, das ist auch der Sehnsuchtsort von Anton, an den er mit Friederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt – als alles sich wandelt und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren. Valerie Fritsch erzählt von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss. Ein sprachmächtiger Roman mit sinnlichen Bildern.

Zur Autorin: Valerie Fritsch, geboren 1989, studierte an der Akademie für angewandte Photographie in Graz. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Fotokünstlerin – hier bereist sie vor allem den afrikanischen Kontinent. Ihre Erzählung „Das Bein“ wurde beim Bachmann-Preis 2015 mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. Valerie Fritsch lebt in Graz und Wien.

Pressestimmen: „Was macht Valerie Fritsch im Rest ihres Lebens, wenn sie jetzt schon so gut ist.“ (Schriftstellerkollege Jürg Läderach); „Die Sprache, mit der Valerie Fritsch von jenem Riss, der durch die Welt und jeden Einzelnen geht, erzählt, ist von einer betörenden Schönheit, wie man sie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur lange schon nicht mehr vorgefunden hat.“ (Josef Bichler, Der Standard)


"Die Anatomie der Träume" von Wilfried Steiner

19. März 2016

Zum Buch: Eine Liebesgeschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Kunst und Leben. Und ein Theaterbuch, in dessen Mittelpunkt der Dramaturg Pinetti steht. Er ist beauftragt, den Roman „Das Jahrhundert der Seele“ der so bezaubernden wie geheimnisvollen Irene Augustin für das Wiener Publikumstheater zu dramatisieren. Dabei tauchen Fragen auf, bei denen sein Spürsinn gefragt ist: In welchem Verhältnis stand Sigmund Freud zu Rainer Maria Rilke und Gustav Mahler? Er stürzt sich in die Arbeit und taucht immer tiefer ein in die künstlerische Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts – auch, um die geheimnisvolle Irene Augustin zu beeindrucken. Ein Roman über die Verstrickungen von Kunst und Psychoanalyse, die wilden Zwanzigerjahre in Paris und über das Wien des Fin de Siècle. Übrigens: So wurde die Musik von Gustav Mahler noch nicht beschrieben.

Zum Autor: Wilfried Steiner, 1960 in Linz geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Salzburg. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Mehrspartenhauses Posthof in Linz. Von ihm außerdem erschienen: „Der Weg nach Xanadu“ (Insel Verlag) und „Bacons Finsternis“ (Deuticke Verlag). Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Georg-Trakl-Förderungspreis und der Rauriser Förderungspreis.

Pressestimmen: „Wilfried Steiner verquickt die verschiedenen Ebenen dieses Romans mit großer Eleganz und bemerkenswerter Leichtigkeit.“ (Schriftstellerkollege Karl-Markus Gauß); „Wer sich auf Wilfried Steiners Werke einlässt, begibt sich in einen Kosmos voller Anspielungen und Bildung.“ (NZZ); Und ein weiteres Mal die NZZ zum Roman: „(…) mit Bravour und Meisterschaft“ (NZZ)


"­­­Baumgartner und die Brandstifter" von Reinhard Kleindl

14. Mai 2016

Zum Buch: In einem südsteirischen Dorf brennt ein Haus. Die ganze Familie befindet sich zwar auf der Hochzeit des Sohnes, aber die bettlägerige Großmutter kommt in den Flammen um. Die ­­Oder Vorsatz? Die Kriminalpolizei aus Graz übernimmt die Ermittlungen – vom leitenden Inspektor Baumgartner fehlt jedoch jede Spur und seine Kollegen kommen deshalb der Presse gegenüber in Erklärungsnöte. Also übernimmt Gregor Wolf den Fall und stößt schnell auf Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten. Offensichtlich hat die Familie Egger viele Feinde und offensichtlich versucht sie, den Ermittlern etwas zu verheimlichen. Und dann taucht plötzlich Baumgartner auf – in einem mehr als desolaten Zustand… Ein steirischer Krimi, der im wahrsten Wortsinn mit dem Feuer spielt.

Pressestimmen: „Der erste Krimi seit langem, den ich gern und freiwillig lese.“
(FM4, Elisabeth Scharang)

„Erneut kann Kleindl nicht nur mit einer spannenden Handlung, sondern vor allem mit gekonnter Figurenzeichnung punkten.“
(Steirerkrone, Christoph Hartner)

„Kleindl zeichnet alle wichtigen Figuren in seinem Roman auch in die Tiefe, weitab von Klischees, hält aber trotzdem die Spannung hoch.“ 
(ORF Radio Steiermark, Günter Encic)


"Das Fest des Windrads" von Isabella Straub

25. Juni 2016

Zum Buch: Schöner wär’s, wenn’s schöner wär: Die Managerin Greta und der Taxifahrer Jurek könnten gegensätzlicher nicht sein. Und doch haben sie dasselbe Problem – den Midlife Blues. Als Gretas Zug auf dem Weg zu einer großen Messe unerwartet in der Provinz liegen bleibt, strandet sie im schmucklosen Dorf von Jurek mit dem bezeichnenden Namen Oed. Was nun beginnt, ist nicht der Anfang einer großen Liebe, sondern der Beginn einer längst überfälligen Begegnung mit sich selbst. Isabella Straub geht dorthin, wo es wehtut. Aber noch nie hat man trotz Schmerzen so viel gelacht. Ein Roman über die Zumutungen des Alltags und die Suche nach dem richtigen Leben am vermeintlich falschen Ort.

Zur Autorin: Isabella Straub, geboren 1968 in Wien, hat Germanistik und Philosophie studiert und arbeitet als Werbetexterin und Schriftstellerin, sie lebt in Klagenfurt am Wörthersee. Ihr Roman „Südbalkon“ (2013) war auf der Shortlist des Förderpreises zum Bremer Literaturpreis sowie des Franz-Tumler-Preises für das beste deutschsprachige Debüt.

Pressestimmen: „(…) rasend komische und schön böse Provinzposse“ (Peter Meisenberg, WDR 5); „(…) herrlich aberwitzig … ein sprachliches Vergnügen“ (Stefanie Theile, Stern viva!); „Leichtfüßig, eloquent, amüsant. Bereichernd!“ (Gregor Auenhammer, Der Standard)


"Der Fisch in der Streichholzschachtel" von Martin Amanshauser

23. Juli 2016

Zum Buch: Eine Kreuzfahrt in die Karibik mit der lieben Familie: Fred (39, überarbeitet und finanziell unter Druck) tritt den längst überfälligen Familienurlaub an – mit seiner Frau Tamara (40, gut situiert, aber von Fred vernachlässigt) und den Kindern Malvi (15 und pubertierend) sowie Tom (10 und verfressen). An Bord herrscht Fadesse, bis Fred auf Deck seine Ex-Freundin Amélie trifft. Als das Schiff auch noch in einen Orkan gerät und schwer beschädigt wird, ist es nicht nur mit Freds Seelenruhe vorbei. Der Kontakt zur Außenwelt ist unterbrochen und plötzlich tauchen auch noch eigenwillige Piraten auf, die beutemäßig auf Pfefferstreuer und Toilettenpapier fixiert sind. Was zur Hölle geht hier vor? Ein amüsanter Familien-Road-Movie auf hoher See.

Zum Autor: Martin Amanshauser, geboren 1968 in Salzburg, lebt in Wien und Berlin. Er arbeitet als Autor, Übersetzer aus dem Portugiesischen und Reisejournalist, u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“. Für „Die Presse“ schreibt er die Reisekolumne „Amanshausers Welt“. Zuletzt erschienen: „Falsch reisen. Alle machen es. 100 Geschichten“ (Picus Verlag).

Pressestimmen: „Martin Amanshauser hat Witz, Talent und Charakter. Ihn zu lesen ist ein Vergnügen.“ (Schriftstellerkollege Daniel Kehlmann); „Mit viel hintersinnigem Humor geschriebene Satire.“ (ö1); „Tiefseedunkler Humor“ (Der Standard); „Liest sich wunderbar“ (Wiener Zeitung); „Hochkomisch“ (Freundin)


"Geliebtes Geschöpf - Tiere, die Geschichten machen" von Dietmar Grieser

20. August 2016

Zum Buch:
Die Chow-Chow-Hündin Jofie, die Sigmund Freud als »Ordinationshilfe« gedient, die Schmetterlinge, denen »Lolita«-Autor Vladimir Nabokov sein Leben lang nachgejagt, die Möpse, die Loriot zur Kultfigur erhoben, und die Boxerhunde, denen Bruno Kreisky gehuldigt hat – lauter Tiere, die’s »zu was gebracht haben«: zu einem Namen, zu Ruhm, vielleicht gar zu literarischer Verewigung. Diesen Geschöpfen und vielen mehr ist Dietmar Griesers jüngste Spurensuche gewidmet: Wie ist der Doppeladler zu Österreichs Wappentier geworden? Was steckt hinter den Figuren des Musicals »Cats«, was hinter Marie von Ebner-Eschenbachs »Krambambuli«? Wieso reiste der Schah von Persien mit einem Rudel Gazellen zu seinem Staatsbesuch nach Wien? Was sucht das Schwein des heiligen Antonius im Stephansdom?

Zum Autor: Dietmar Grieser, geboren im März 1934 in Hannover ist Autor von Sachbüchern, Journalist, Rundfunk- und Fernsehautor. Er studierte Publizistik und Sozialwissenschaften in München, lebt seit 1975 in Wien und nahm bald auch die österreichische Staatsbürgerschaft an. Er schrieb mehr als 30 Bücher und Longseller, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Sein umfangreiches Werk umfasst auch zahlreiche Sendereihen in Rundfunk und Fernsehen. Spezialgebiete sind literarische Reportagen, Dokumentationen und Feuilletons. Er ist Mitglied des Österreichischen P.E.N.Clubs.

Er erhielt zahlreiche Preise, wie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse und den Eichendorff Literaturpreis.


"Atlas der abgelegenen Inseln" von Judith Schalansky

10. September 2016

Zum Buch: Eines der inhaltlich außergewöhnlichsten und gestalterisch schönsten Bücher der letzten Jahre: der Atlas von fünfzig abgelegenen Inseln, auf denen Judith Schalansky nie war und niemals sein wird. Die sie aber eindrucksvoll gesammelt hat – Inseln, die so weit weg von ihrem Mutterland liegen, dass sie nicht mehr auf die nationalen Karten passen. Und die trotzdem kleine Kontinente sind, auf denen sich absurd-abgründige Geschichten abspielen, manchmal auf wenigen Quadratkilometern im Nirgendwo. Judith Schalansky erzählt von seltenen Tieren und seltsamen Menschen, von gestrandeten Sklaven und einsamen Naturforschern, von verirrten Entdeckern und verwirrten Leuchtturmwärtern, von meuternden Matrosen und vergessenen Schiffbrüchigen, braven Sträflingen und strafversetzten Beamten – kurzum: von freiwilligen und unfreiwilligen Robinsons. Großartig!

Zur Autorin: Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Sie lebt als Schriftstellerin, Buchgestalterin und Herausgeberin in Berlin. Ihr „Atlas der abgelegenen Inseln“ wurde mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst 2009 und beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 mit „Silber“ ausgezeichnet.

Pressestimmen: Zum Atlas: „Zärtlich gleiten die Finger über die Landkarten; der Blick verliert sich in der Schönheit filigraner Linien, Punkte und Buchstaben. Wir riechen das Meer, hören Brandung und Möwen, sehen Eisberge und Felsen. Und unter den Füßen spüren wir feinen Sand. Wer das wohl bezauberndste Buch dieses Herbstes aufschlägt, dürfte wie einst Robinson Crusoe der Welt für eine Weile abhandenkommen.“ (Die Zeit); Zum Atlas: „Dieses Buch hat mir Stunden allerglücklichster Desorientierung beschert.“ (Schriftstellerkollege Clemens J. Setz); Zur Giraffe: „Judith Schalansky hat einen originellen, eigensinnigen und hellwachen Roman geschrieben, mit dem sie sich an die Spitze der literarischen Evolution setzt.“ (Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung)


"Krimi meets Jazz"

19. November 2016

Stefan Slupetzky wird an diesem Abend aus seinen Krimis, seinen Kurzgeschichten und seinem letzten Roman "Der letzte große Trost“ lesen. Gemeinsam mit Simone Kopmajer entsteht ein musikalisch literarischer Dialog.

Freuen Sie sich auf einen Abend, der ganz im Zeichen von „Mordstimmen“ steht!

Stefan Slupetzky, geboren 1962 in Wien. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Nach einer aufstrebenden Karriere als Schauspieler, Erfinder, Lehrer und Garderobenbegleiter lebt er nun als freier Autor und Musiker in Wien. Er ist Leo-Perutz und Radio-Bremen Krimi-Preisträger.


"Die Entschlüsselung" von Barbara Frischmuth

10. Dezember 2016

Zum Buch: Auf dem Fetzenmarkt in Grundlsee erregt ein ausgestopfter Dachs die Begierde gleich mehrerer Interessenten. Im Gerangel fällt ein verschnürtes Päckchen heraus. Bald merkt die Erzählerin, daß alle hinter diesem Bündelchen her sind. Da es jedoch nur leere vergilbte Bögen enthält, läßt sie sich widerstrebend von den andern, die sie nicht in Ruhe lassen, erklären, daß es sich um den Briefwechsel eines ketzerischen türkischen Dichters aus dem 14. Jahrhundert mit der hiesigen Äbtissin Wendlgard handeln soll, die freilich hundert Jahre früher lebte.
Nachdem die Schrift sichtbar ist, beginnt die Entschlüsselung. Aber je mehr sie sich in die Texte vertiefen, desto mehr Spuren in die ferne bis jüngste Vergangenheit und zwischen Europa und dem Orient tun sich auf. Alles hängt auf mysteriöse Weise mit allem zusammen, die Gegend wimmelt plötzlich von Hinweisen. Nur eins scheint sicher: dieser Ort ist die Schnittstelle zwischen Traumzeit und Zeitgeschichte.

Literarische Momente 2015

"Bis ich 21 war" von Ela Angerer

31. Jänner 2015

Zur Autorin: Ela Angerer (*1964 in Wien) arbeitet als Autorin und Fotografin. Sie ist Herausgeberin der Buchreihe „Moderne Nerven“, aus den gesammelten Texten des dritten Bandes „Porno“ verfasste sie das gleichnamige Theaterstück, das unter ihrer Regie 2011 im Wiener Rabenhof Theater uraufgeführt wurde. Ihr Debütroman „Bis ich 21 war“ wurde von der Kritik hochgelobt.

Zum Buch: Eine Mutter, die lieber am Ende der Welt mit Omar Sharif Bridge spielt und später ihren Mann für einen französischen Multimillionär verlässt. Ein Vater, der seine Tochter zu hässlich findet, um mit ihr spazieren zu gehen. Ein Mädchen, das in einer Welt von Neureichen aufwächst und sich nur spürt, wenn es Grenzen überschreitet. Ein autobiographischer Roman einer ungeheuerlichen Kindheit – schonungslos, offen und eindringlich.


"Wiener Wunder" von Franzobel

7. Februar 2015

Zum Autor: Franzobel (*1967 in Vöcklabruck) heißt eigentlich Franz Stefan Griebl und ist einer der populärsten Schriftsteller Österreichs. Für sein literarisches Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen wie unter anderem den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis und Arthur-Schnitzler-Preis.

Zum Buch: Edgar Wenninger ist der schnellste Mann Österreichs. Erst wird er des Dopings überführt. Dann stürzt er aus dem vierten Stock einer Wiener Wohnung. Ist er gesprungen oder wurde er gestoßen? Kommissar Falt Groschen vom Wiener Morddezernat ermittelt und stellt fest, dass er es mit einem reichlich komplizierten Fall zu tun hat – denn der Fall nimmt eine verblüffende, ja man könnte fast sagen: wundersame Wendung.


"Unter Menschen" von Bettina Balàka

28. März 2015

Zur Autorin: Bettina Balàka (*1966 in Salzburg) lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, Theaterstücke und Hörspiele, mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Körner-Preis, dem Salzburger Lyrikpreis und dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis.

Zum Buch: Berti ist das Ergebnis einer unglücklichen Liaison zwischen einem Jack-Russel-Terrier und einem Straßenköter. Er sieht aus wie ein kleiner, schwarzer Fleck und benimmt sich wie ein kleines Kind. Überall, wo er hinkommt, hinterlässt er Spuren in den Herzen seiner Menschen, die er in ihrem Glück und Unglück begleitet. Ein Reigen zwischenmenschlicher Komödien und Tragödien. Grandios komponiert, durchtrieben, ironisch, unterhaltsam!


Krimiduett:

Sie gehören zu den erfolgreichsten Krimi-Autoren Österreichs. Am Christi-Himmelfahrts-Wochenende liest er im Duett in der „WASNERIN“ und verspricht einen Mords- Mai!

16. Mai 2015
„Still – Chronik eines Mörders“ von Thomas Raab

Zum Autor: Thomas Raab (*1970) lebt als Schriftsteller, Drehbuchautor und Musiker in Wien. Für seine sechs Bände umfassende Krimi-Reihe um den eigenbrötlerischen Restaurator Willibald Adrian Metzger hat er den renommierten Leo-Perutz-Preis erhalten.

Zum Buch: Nur eines verschafft Karl Heidemann Erlösung von der unendlichen Qual des Lärms dieser Welt: die Stille des Todes. Blutig ist die Spur, die er in seinem Heimatdorf hinterlässt. Durch sein unfassbar sensibles Gehör hat er gelernt, sich lautlos wie ein Raubtier seinen Opfern zu nähern, nach Belieben das Geschenk des Todes zu bringen. Doch findet er nie, wonach er sich sehnt: Liebe. Bis er auf einen Schatz stößt. Ein Schatz aus Fleisch und Blut. Ein Schatz, der alles ändert.

"Totenfrau" von Bernhard Aichner

Zum Autor: Bernhard Aichner (*1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Für die Recherche seines Bestsellers „Totenfrau“ arbeitete er ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Zum Buch: Blum ist Bestatterin, liebevolle Mutter von zwei Kindern und glückliche Ehefrau. Sie hat ein gutes Leben, doch plötzlich gerät es aus den Fugen. Vor ihren Augen wird ihr Ehemann überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Warum musste er sterben?


"Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler

13. Juni 2015

Zum Autor: Robert Seethaler (*1966 in Wien) ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor, er lebt in Wien und Berlin. Sein Roman „Der Trafikant“ (2012) wurde zu einem großen Publikumserfolg. „Ein ganzes Leben“ schließt nahtlos an – es ist eines der schönsten
Bücher der letzten Jahre.

Zum Buch: Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Mit Staunen blickt er auf die Jahre, die hinter ihm liegen: sein ganzes Leben. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.


„Zeichnungen. Drei Erzählungen“ von Reinhard Kaiser-Mühlecker

11. Juli 2015

Zum Autor: Reinhard Kaiser-Mühlecker (*1982 in Kirchdorf an der Krems) hat in Wien Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung studiert. Sein literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Kunstpreis Berlin und dem Österreichischen Staatspreis.

Zum Buch: Wie wird der Mensch schuldig? Und ist jeder unausweichlich in sein vorgezeichnetes Schicksal verstrickt? Drei Erzählungen zu den großen Fragen des Lebens und von großer poetischer Kraft: In seinen Romanen hat sich Kaiser-Mühlecker mit der menschlichen Schuld auseinander gesetzt. Wie kommt sie zustande? Die drei neuen Erzählungen zeigen von der Sehnsucht, den alten Geschichten und der Vergangenheit zu entkommen und ein freies Leben zu beginnen.


"Irma" von Tex Rubinowitz

8. August 2015

Zum Autor: Tex Rubinowitz (*1961 als Dirk Wesenberg in Hannover geboren) lebt als Autor, Zeichner, Maler, Reisejournalist und Musiker in Wien.

Zum Buch: Eine Freundschaftsanfrage per Facebook: Sie kommt von Irma. Vor 30 Jahren waren sie schon mal befreundet. Für ein paar Monate haben der Erzähler und Irma Wohnung und Bett geteilt. Damals waren sie zwei Einsame, zwei Suchende. Der Erzähler erinnert sich: an die Beziehung zweier junger Menschen, die nicht so genau wussten, ob sie in Gefühlsdingen besonders aufrichtig oder einfach nur besonders bindungsunfähig sind. Ein unterhaltsamer und verstörender Versuch über Vergänglichkeit und Erinnerung – einzigartig und im besten Sinne des Wortes eigenartig.


"Makarionissi oder die Insel der Seligen" von Vea Kaiser

12. September 2015

Zum Buch: In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter  verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.

Zur Autorin: Vea Kaiser (*1988 in St. Pölten) studiert Altgriechisch in Wien. Von ihrem Debütroman „Blasmusikpop“ haben sich über 125.000 Exemplare verkauft. 2014 war sie Writer-in-Residence an der Bowling Green State University und wurde zur österreichischen Autorin des Jahres gewählt.


"Der unwiderstehliche Garten" von Barbara Frischmuth

24. Oktober 2015

Zur Autorin: Barbara Frischmuth (*1941 in Altaussee) lebt heute auch dort.
Sie hat Türkisch, Ungarisch und Orientalistik studiert und zahlreiche Romane veröffentlicht. Ihre Gartenbücher sind eine
Liebeserklärung an die Natur. Ihr „unwiderstehlicher Garten“
liegt in Altaussee.

Zum Buch: Eigentlich sollte sie ihren Garten verkleinern und Beete auflösen, doch trotz guter Vorsätze und schmerzendem Rücken ertappt sie sich dabei, dass sie wieder Setzlinge kauft oder daran denkt, dass Pflanzen miteinander reden – unter einander und mit dem Menschen, der sie pflegt: „Mir ist klar, dass die Bewohner des Gartens wesentlich besser über mich Bescheid wissen, als ich über sie“, sagt Frischmuth und meint gleichzeitig: Man muss sich einer Sache widmen können, um glücklich zu sein, dafür bietet der Garten den schönsten Raum. Wie wahr!


"Aberland" von Getraud Klemm

14. November 2015

Zum Buch: Ein bitterböses Portrait über die gesellschaftliche Situation von zwei Frauen, die mit „ja – aber“ viele wichtige Entscheidungen verschieben oder verhindern: Elisabeth ist 58 und versucht würde–voll zu altern. Franziska, ihre Tochter, ist 35 und hat ihre Visionen ebenfalls nicht verfolgt. Sie hadert mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle. Ein gnadenloser, bissiger und komischer Roman!

Zur Autorin: Gertraud Klemm (*1971 in Wien) hat Biologie studiert und arbeitet seit 2006 als Autorin und Schreibpädagogin – lebt mit ihrer Familie in Pfaffstätten in Niederösterreich – ihr letzter Roman „Herzmilch“ (Droschl Literaturverlag, 2014) war ein großer Publikumserfolg. Sie wurde beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2014 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.


„Zur unmöglichen Aussicht“ von Gustav Ernst

12. Dezember 2015

Zum Autor: Gustav Ernst (*1944 in Wien) lebt als Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor ebendort. Er hat Philosophie, Geschichte und
Germanistik studiert und gibt seit 1997 – gemeinsam mit Karin
Fleischanderl – die Literaturzeitschrift „Kolik“ heraus.
Sein Roman „Grundlsee“ (Haymon Verlag 2013) ist Leseprobe in der „WASNERIN“.

Zum Buch: Wie reich an Missverständnissen ist doch der Dialog zwischen Mann und Frau! Gustav Ernst hat darüber einen rasanten, komischen und lebensechten Roman geschrieben: Kagraner geht gern ins Kaffeehaus und genießt seinen Mokka. Redselig ist er allemal, da kommt ihm der stille Herr im Stammcafé sehr gelegen. Dieser wird zum geduldigen Zuhörer und bald lassen ihn die Episoden aus dem Ehealltag des skurrilen Monomanen nicht mehr los. Bis Kagraner eines Tages verschwunden ist ...

Literarische Momente 2014

Jänner: "Der Winter tut den Fischen gut" von Anna Weidenholzer

Februar: "Welt der Farben" von Willy Puchner

März: "Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters" von Tilman Rammstedt

April: "Zuhause ist überall" von Barbara Coudenhove-Kalergi

Mai: "Der Metzger kommt ins Paradies" von Thomas Raab

Juni: "Literaturgarten-Gartenliteratur" von Barbara Frischmuth

Juli: "Stoß im Himmel" und "Zweier" von Dirk Stermann

August: "Das Polykrates-Syndrom" von Antonia Fian

September: "Leben" von David Wagner

Oktober: "Das größere Wunder" von Thomas Glavinic

November: "Mortimer & Miss Molly" von Peter Henisch

Dezember: "Der Fliegenpalast" von Walter Kappacher

Literarische Momente 2013

April: „Der vergessene Mensch in der Wirtschaft“ von Hans Bürger (ein Kamingespräch mit Hubert Patterer, dem Chefredakteur der Kleinen Zeitung, mit Lesung)
„Du Engel Du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin. Eine Liebesgeschichte“ von Brita Steinwendtner

Mai: „Unter Strom“ von Eva Rossmann

Mai: „Letzte Bootsfahrt“ von Herbert Dutzler

Juni: „Blasmusikpop“ von Vea Kaiser

Juli: „Wolkenherz. Eine Geschichte“ von Jochen Jung

August: „Die Königin ist tot“ von Olga Flor

September: „Reise nach Kalino“ von Radek Knapp

September: „In Grund und Boden“ von Peter Natter

Oktober: „Palazzo Vendramin. Richard Wagners Tod in Venedig“ von Franz Winter

Oktober: „Das Sonntagskind“ von Michael Köhlmeier

November: „Die Unzertrennlichen“ und „Wiener Passion“ von Lilian Faschinger

Dezember: „Sei Er nicht wie alle Männer sind“ - Hugo von Hofmannsthal-Lesung von Franz Winter

Literarische Momente 2012

Juni: „Die Kuh, der Bock, seine Geiß und ihr Liebhaber“ und „Über die Verhältnisse“ von Barbara Frischmuth

Juli: „Das Schöne und das Notwendige“ von Andrea Grill

August: „Operation Rheingold“ von Franz Winter

August: „Polarrot“ und „Keller fehlt ein Wort“ von Patrick Tschan

September: „Die Wege und die Begegnungen“- Lesung aus dem Werk von Hugo von Hofmannsthal von Franz Winter

September: Lesung aus Ihren Werken, Lyrik und Erzählungen von Hubert Tassatti, Josef Hader und Kurt Kopetzky

Oktober: "Blumen" Lesung aus dem Werk von Arthur Schnitzler mit Franz Winter

Dezember: „Operation Rheingold“ von Franz Winter

 

Literarische Wochenenden 2017

Das Programm 2017 vereint nicht nur wieder viele hochkarätige AutorInnen - das Literaturhotel DIE WASNERIN widmet sich an besonderen Wochenenden ganz dem Facettenreichtum der Literatur und bietet ein interessantes und ideenreiches Zusatzprogramm an.

Lange Sprachwanderungen ohne große Anstrengungen, aber dafür trotzdem höchste Gipfel der Literatur erklimmen können, das gibt es wieder einmal am Nabel der Literatur Österreichs. Sichern Sie sich Ihren Platz bei den nächsten Literarischen Momenten im Herbst 2017.


„Exklusive Lesungen österreichischer und internationaler SchriftstellerInnen machen die jahrzehntelange Verbindung des Ausseerlandes mit Kultur und Literatur erlebbar“, so die Gastgeber Petra und Davor Barta zum Literaturprogramm in der WASNERIN. In der Vergangenheit konnten wir unter anderem auch Autoren wie Eva Rossmann, Franz Winter, Hans Bürger, Thomas Raab, Tex Rubinowitz, Vea Kaiser, Barbara Frischmuth, Ela Angerer, Franzobel uvm. bei uns begrüßen. In unserer Bildergalerie können Sie ein Schnappschüsse dieser Autoren finden.