Paulus Hochgatterer
24.10.2026
Exklusive Lesung mit Paulus Hochgatterer um 20:30 Uhr
Über Verlust, Vergänglichkeit und sieben Leben
In seinem neuen Roman erzählt Paulus Hochgatterer von den großen Fragen des Lebens – leise, klug und mit feinem Humor.
Ein berührender Roman über Verlust und Vergänglichkeit, Einsamkeit und Nähe – und darüber, wie wunderbar es sein kann, jemand vermeintlich Unsterblichen an seiner Seite zu haben. Ohne Pathos, dafür mit viel Lebensklugheit, Zärtlichkeit und Witz.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend!
Ticketbuchungen direkt unter info@diewasnerin.at oder + 43 (0) 3622 52108 – Ticketpreis: € 15,00 (Für unsere Hausgäste kostenfrei.)
Paulus Hochgatterer
,geboren 1961 in Amstetten, ist Schriftsteller und Kinderpsychiater und lebt in Wien. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Österreichischen Kunstpreis. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen Die Süße des Lebens, Das Matratzenhaus, Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war und Fliege fort, fliege fort.
Foto ®Wolfgang Paterno

UNFOLLOW STELLA
Dublin im Frühling. Patsy Logans Leben steht still. Beruflich wie privat zwischen allen Stühlen, sucht sie nach dem Knopf für ihren Neustart. Und bald auch nach einer Vermissten. Die österreichische ExJournalistin Stella Schatz, die seit einiger Zeit in Dublin lebt, ist verschwunden. Ihre Familie befürchtet das Schlimmste, doch gibt es keine Hinweise auf ein Verbrechen, und damit vorerst keinen Grund für Ermittlungen. So wendet sich die Verwandtschaft an Sam Feuerstein, Polizeiattache in der österreichischen Botschaft in Dublin – und der bittet Patsy um Hilfe. Für die ist die Suche nach Stella eine willkommene Ablenkung von ihrem eigenen Leben. Gemeinsam beginnen Patsy und Sam die letzten Tage vor Stellas Verschwinden nachzuvollziehen, tauchen tiefer ein in Stellas Doppelleben auf der Schattenseite der Sozialen Medien – und setzen dadurch eine Spirale immer bedrohlicherer Ereignisse in Gang.
„Ein Krimi wie die irische See – rau und einnehmend, kühl und aufregend, aber vor allem: erfrischend!“
Mio und die Unsterblichkeit
Im Mittelpunkt steht der sechzehnjährige Ingemar, der gerne über Wörter, Gerechtigkeit, Menschen und darüber nachdenkt, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Dann kommt Mio in seine Familie: eine junge schwarze Katze, eigenwillig und rätselhaft. Sie frisst nicht, was sie soll, klettert auf Bäume, jagt Vögel und bringt Ingemars wohlgeordnete Welt gehörig durcheinander. Und irgendwann beginnt er sich zu fragen, ob an den sieben Leben einer Katze vielleicht doch etwas Wahres ist.

Klapperstorch
Das ist schon blöd, wenn du in der Früh auf den Balkon trittst und ein Klapperstorch in deinem Garten steckt. Blöd deshalb, weil deine Frau nicht schwanger ist und das überhaupt nicht lustig findet. Und für die Liesl ist es doppelt blöd, weil sie alle in Öd für schwanger halten und denken, dass sie dahintersteckt, weil sie sich den in Österreich weltbekannten Showmoderator Adam Möschl angeln wollte, bevor er in den Ruhestand abtaucht. Als er dann auch noch in seinem alten Wohnmobil in Flammen aufgeht, ist allen klar: Die Liesl war es. Dabei war es doch ganz anders. Aber wie soll sie der Welt beweisen, dass sie nicht schwanger ist, obwohl sie es doch so gern wäre. Nur halt nicht vom Möschl. Und ermordet hat sie ihn auch nicht.

Kurt Palm
1955 in Vöcklabruck geboren, lebt er als Autor und Regisseur in Wien. Palm wurde mit der gefeierten TV-Produktion »Phettbergs Nette Leit Show« (1994-96) bekannt. Sein Bestseller »Bad Fucking« (Residenz 2010) wurde 2011 mit dem Friedrich Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet und war auch als Film erfolgreich. Sein 2022 erschienener Roman »Der Hai im System« (Leykam ), wurde mit dem Leo Perutz-Preis ausgezeichnet.
Foto ®Minitta Kandlbauer

Trockenes Feld
Kurt Palm schreibt in diesem Buch erstmals über seine Familiengeschichte. Welche Traumata sind uns und unseren Leben eingeschrieben, die durchaus Gänsehaut erzeugen?
»Meine Eltern wurden aus Jugoslawien vertrieben und wir sind froh, dass wir so eine schöne Wohnstube besitzen«, schreibt Kurt Palm 1964 in sein Schulheft. Seine Mutter musste 1943 auf einem Pferdewagen aus Suhopolje in Kroatien fliehen, Ziel: unbekannt. Sein Vater wurde als 18-Jähriger vom Schweinestall an die Front geschickt, um in einer deutschen Uniform gegen Partisanen in Slowenien und Frankreich zu kämpfen. Trotzdem hatte die Biografie der Eltern für den jugendlichen Sohn kaum eine Bedeutung, sie waren einfach seine Eltern. Erst nach ihrem Tod beginnt er über seine Herkunft, über Fluchterfahrungen, über Täterschaft und Mitläufertum nachzudenken.

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