„Literarische Momente“

Jeden Monat sorgt ein namhafter Künstler für „Literarische Momente“ im Literaturhotel DIE WASNERIN.

Hier finden Sie alle Informationen über unsere Lesungstermine im Rahmen unserer „Literarischen Momente“, sowie zu den AutorInnen und deren Werken.

Alle Nicht-Hotel-Gäste bitten wir um telefonische Voranmeldung unter +43 3622 52108.

Literarischer Kalender 2016

Auch für 2016 haben wir wieder tolle Lesungen für unvergessliche "Literarische Momente" zusammengestellt.

Samstag, 20. August 2016, 20.00 Uhr

"Geliebtes Geschöpf - Tiere, die Geschichten machen"

Dietmar Grieser, geboren im März 1934 in Hannover ist Autor von Sachbüchern, Journalist, Rundfunk- und Fernsehautor. Er studierte Publizistik und Sozialwissenschaften in München, lebt seit 1975 in Wien und nahm bald auch die österreichische Staatsbürgerschaft an. Er schrieb mehr als 30 Bücher und Longseller, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Sein umfangreiches Werk umfasst auch zahlreiche Sendereihen in Rundfunk und Fernsehen. Spezialgebiete sind literarische Reportagen, Dokumentationen und Feuilletons. Er ist Mitglied des Österreichischen P.E.N.Clubs. Er erhielt zahlreiche Preise, wie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse und den Eichendorff Literaturpreis.

Zum Buch:
Die Chow-Chow-Hündin Jofie, die Sigmund Freud als »Ordinationshilfe« gedient, die Schmetterlinge, denen »Lolita«-Autor Vladimir Nabokov sein Leben lang nachgejagt, die Möpse, die Loriot zur Kultfigur erhoben, und die Boxerhunde, denen Bruno Kreisky gehuldigt hat – lauter Tiere, die’s »zu was gebracht haben«: zu einem Namen, zu Ruhm, vielleicht gar zu literarischer Verewigung. Diesen Geschöpfen und vielen mehr ist Dietmar Griesers jüngste Spurensuche gewidmet: Wie ist der Doppeladler zu Österreichs Wappentier geworden? Was steckt hinter den Figuren des Musicals »Cats«, was hinter Marie von Ebner-Eschenbachs »Krambambuli«? Wieso reiste der Schah von Persien mit einem Rudel Gazellen zu seinem Staatsbesuch nach Wien? Was sucht das Schwein des heiligen Antonius im Stephansdom?

Samstag, 10. September 2016, 20.00 Uhr

"Atlas der abgelegenen Inseln"

Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Sie lebt als Schriftstellerin, Buchgestalterin und Herausgeberin in Berlin. Ihr „Atlas der abgelegenen Inseln“ wurde mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst 2009 und beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 mit „Silber“ ausgezeichnet.

 

Zum Buch:

Eines der inhaltlich außergewöhnlichsten und gestalterisch schönsten Bücher der letzten Jahre: der Atlas von fünfzig abgelegenen Inseln, auf denen Judith Schalansky nie war und niemals sein wird. Die sie aber eindrucksvoll gesammelt hat – Inseln, die so weit weg von ihrem Mutterland liegen, dass sie nicht mehr auf die nationalen Karten passen. Und die trotzdem kleine Kontinente sind, auf denen sich absurd-abgründige Geschichten abspielen, manchmal auf wenigen Quadratkilometern im Nirgendwo. Judith Schalansky erzählt von seltenen Tieren und seltsamen Menschen, von gestrandeten Sklaven und einsamen Naturforschern, von verirrten Entdeckern und verwirrten Leuchtturmwärtern, von meuternden Matrosen und vergessenen Schiffbrüchigen, braven Sträflingen und strafversetzten Beamten – kurzum: von freiwilligen und unfreiwilligen Robinsons. Großartig!

Samstag, 29. Oktober 2016, 20.00 Uhr

"Wortmitte" Antologie

Bernhard Aichner, Jürgen Thomas Ernst, Gustav Ernst, Barbara Frischmuth, Valerie Fritsch, Andrea Grill, Peter Natter, Thomas Raab, Tilman Rammstedt, Judith Schalansky, Brita Steinwendtner, Patrick Tschan und David Wagner – sie alle haben etwas gemeinsam: Das Ausserland.Dort haben sie geschrieben, Kraft geschöpft und Inspiration gefunden. Damit stehen sie in einer großen literarischen Tradition. Denn was vor mehr als 150 Jahren begonnen hat, gilt auch heute noch: Der Altausseersee, dieses riesige Tintenfass, wie ihn der Dichter Raoul Auerheimer bezeichnet hat und die Landschaft um ihn herum, sind Orte, wo die Literatur zu Hause ist und wo Literatur entsteht. So wie bei diesen neuen Ausseer Texten, die alle im Literaturhotel „DIE WASNERIN" in Bad Aussee entstanden sind und die schöpferische Kraft dieser Landschaft einmal mehr eindrucksvoll bestätigen.

Samstag, 19. November 2016, 20.00 Uhr

Lesung Bernhard Aichner WASNERIN Literaturhotel

"Interview mit einem Mörder: Ein Max-Broll-Krimi"

erscheint im August 2016

Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotografin Innsbruck. Für seine Romane, Hörspiele und Theaterstücke wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 und dem Crime Cologne Award 2015. Seine Bücher verkauften sich bislang 300.000 Mal. Sein Thriller „Totenfrau" wurde bisher in 16 Länder verkauft, darunter die USA und England. Eine US-amerikanische Fernsehserie (produziert u. a. von Patrick Irwin, „The Fall") ist in Vorbereitung. „Totenrausch", der dritte Teil seiner Totenfrau-Trilogie, erscheint Anfang 2017.

Zum Buch:

Könnten wir über Nacht zu Mördern werden? Max Broll kennt die beunruhigende Antwort.

Im Dorf wird gefeiert: Ex-Fußballstar Johann Baroni eröffnet seinen neuen Würstelstand. Doch was ausgelassen beginnt, endet in einer Katastrophe – plötzlich fällt ein Schuss, Baroni wird getroffen, Panik bricht aus.
Nur einer hat den Schützen gesehen: Der Totengräber Max Broll weiß, wer es auf seinen besten Freund abgesehen hat. Das Problem dabei ist nur: Der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser und unbescholtener Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen – niemand schenkt Max Glauben.
Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er heftet sich an die Fersen des Mannes, und eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd quer durch den Mittelmeerraum beginnt. Max ist überzeugt: Er muss diesen Verrückten zur Strecke bringen, um noch Schlimmeres zu verhindern ...

 

»Es gibt zurzeit nichts Spannenderes aus Österreich.«
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»Schwarzer Humor, Gruselstimmung und Spannung auf höchstem Niveau«
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Samstag, 10. Dezember 2016, 20.00 Uhr

"Die Entschlüsselung"

Barbara Frischmuth, *1941 in Altaussee geboren, lebt heute auch dort. Sie hat Türkisch, Ungarisch und Orientalistik studiert und zahlreiche Romane veröffentlicht. Ihre Gartenbücher sind eine Liebeserklärung an die Natur. Ihr „unwiderstehlicher Garten“ liegt in Altaussee.

 

 

Zum Buch:

Auf dem Fetzenmarkt in Grundlsee erregt ein ausgestopfter Dachs die Begierde gleich mehrerer Interessenten. Im Gerangel fällt ein verschnürtes Päckchen heraus. Bald merkt die Erzählerin, daß alle hinter diesem Bündelchen her sind. Da es jedoch nur leere vergilbte Bögen enthält, läßt sie sich widerstrebend von den andern, die sie nicht in Ruhe lassen, erklären, daß es sich um den Briefwechsel eines ketzerischen türkischen Dichters aus dem 14. Jahrhundert mit der hiesigen Äbtissin Wendlgard handeln soll, die freilich hundert Jahre früher lebte.
Nachdem die Schrift sichtbar ist, beginnt die Entschlüsselung. Aber je mehr sie sich in die Texte vertiefen, desto mehr Spuren in die ferne bis jüngste Vergangenheit und zwischen Europa und dem Orient tun sich auf. Alles hängt auf mysteriöse Weise mit allem zusammen, die Gegend wimmelt plötzlich von Hinweisen. Nur eins scheint sicher: dieser Ort ist die Schnittstelle zwischen Traumzeit und Zeitgeschichte.


„Exklusive Lesungen österreichischer und internationaler SchriftstellerInnen machen die jahrzehntelange Verbindung des Ausseerlandes mit Kultur und Literatur erlebbar“, so die Gastgeber Petra und Davor Barta zum Literaturprogramm in der WASNERIN. In der Vergangenheit konnten wir unter anderem auch Autoren wie Eva Rossmann, Franz Winter, Hans Bürger, Thomas Raab, Tex Rubinowitz, Vea Kaiser, Barbara Frischmuth, Ela Angerer, Franzobel uvm. bei uns begrüßen. In unserer Bildergalerie können Sie ein Schnappschüsse dieser Autoren finden.

Vergangene Literarische Momente

Samstag, 23. Juli 2016, 20.00 Uhr

"Der Fisch in der Streichholzschachtel"

Martin Amanshauser, geboren 1968 in Salzburg, lebt in Wien und Berlin. Er arbeitet als Autor, Übersetzer aus dem Portugiesischen und Reisejournalist, u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“. Für „Die Presse“ schreibt er die Reisekolumne „Amanshausers Welt“. Zuletzt erschienen: „Falsch reisen. Alle machen es. 100 Geschichten“ (Picus Verlag).

 

 

Zum Buch:

Eine Kreuzfahrt in die Karibik mit der lieben Familie: Fred (39, überarbeitet und finanziell unter Druck) tritt den längst überfälligen Familienurlaub an – mit seiner Frau Tamara (40, gut situiert, aber von Fred vernachlässigt) und den Kindern Malvi (15 und pubertierend) sowie Tom (10 und verfressen). An Bord herrscht Fadesse, bis Fred auf Deck seine Ex-Freundin Amélie trifft. Als das Schiff auch noch in einen Orkan gerät und schwer beschädigt wird, ist es nicht nur mit Freds Seelenruhe vorbei. Der Kontakt zur Außenwelt ist unterbrochen und plötzlich tauchen auch noch eigenwillige Piraten auf, die beutemäßig auf Pfefferstreuer und Toilettenpapier fixiert sind. Was zur Hölle geht hier vor? Ein amüsanter Familien-Road-Movie auf hoher See.

Samstag, 25. Juni 2016, 20.00 Uhr

"Das Fest des Windrads"

Isabella Straub, geboren 1968 in Wien, hat Germanistik und Philosophie studiert und arbeitet als Werbetexterin und Schriftstellerin, sie lebt in Klagenfurt am Wörthersee. Ihr Roman „Südbalkon“ (2013) war auf der Shortlist des Förderpreises zum Bremer Literaturpreis sowie des Franz-Tumler-Preises für das beste deutschsprachige Debüt.

 

 

Zum Buch:

Schöner wär’s, wenn’s schöner wär: Die Managerin Greta und der Taxifahrer Jurek könnten gegensätzlicher nicht sein. Und doch haben sie dasselbe Problem – den Midlife Blues. Als Gretas Zug auf dem Weg zu einer großen Messe unerwartet in der Provinz liegen bleibt, strandet sie im schmucklosen Dorf von Jurek mit dem bezeichnenden Namen Oed. Was nun beginnt, ist nicht der Anfang einer großen Liebe, sondern der Beginn einer längst überfälligen Begegnung mit sich selbst. Isabella Straub geht dorthin, wo es wehtut. Aber noch nie hat man trotz Schmerzen so viel gelacht. Ein Roman über die Zumutungen des Alltags und die Suche nach dem richtigen Leben am vermeintlich falschen Ort.

Samstag, 14. Mai 2016, 20.00 Uhr

"Baumgartner und die Brandstifter"

Reinhard Kleindl, geboren 1980 in Graz, hat Physik studiert und schon früh Kurzgeschichten veröffentlicht. Er arbeitet als Krimi-Autor, Wissenschafts-journalist und Slackliner. Dabei realisiert er Projekte rund um den Globus wie etwa über den Victoria Falls und den Drei Zinnen in Südtirol. „Baumgartner und die Brandstifter“ ist der zweite Fall in seiner Krimiserie um den schrulligen Grazer Inspektor Baumgartner.

 

Zum Buch:

In einem südsteirischen Dorf brennt ein Haus. Die ganze Familie befindet sich zwar auf der Hochzeit des Sohnes, aber die bettlägerige Großmutter kommt in den Flammen um. Ein folgenschwerer Kabelbrand? ­­Oder Vorsatz? Die Kriminalpolizei aus Graz übernimmt die Ermittlungen – vom leitenden Inspektor Baumgartner fehlt jedoch jede Spur und seine Kollegen kommen deshalb der Presse gegenüber in Erklärungsnöte. Also übernimmt Gregor Wolf den Fall und stößt schnell auf Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten. Offensichtlich hat die Familie Egger viele Feinde und offensichtlich versucht sie, den Ermittlern etwas zu verheimlichen. Und dann taucht plötzlich Baumgartner auf – in einem mehr als desolaten Zustand… Ein steirischer Krimi, der im wahrsten Wortsinn mit dem Feuer spielt.

Samstag, 19. März 2016, 20.00 Uhr

"Die Anatomie der Träume"

Wilfried Steiner, 1960 in Linz geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Salzburg. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Mehrspartenhauses Posthof in Linz. Von ihm außerdem erschienen: „Der Weg nach Xanadu“ (Insel Verlag) und „Bacons Finsternis“ (Deuticke Verlag). Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Georg-Trakl-Förderungspreis und der Rauriser Förderungspreis.

 

Zum Buch:

Eine Liebesgeschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Kunst und Leben. Und ein Theaterbuch, in dessen Mittelpunkt der Dramaturg Pinetti steht. Er ist beauftragt, den Roman „Das Jahrhundert der Seele“ der so bezaubernden wie geheimnisvollen Irene Augustin für das Wiener Publikumstheater zu dramatisieren. Dabei tauchen Fragen auf, bei denen sein Spürsinn gefragt ist: In welchem Verhältnis stand Sigmund Freud zu Rainer Maria Rilke und Gustav Mahler? Er stürzt sich in die Arbeit und taucht immer tiefer ein in die künstlerische Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts – auch, um die geheimnisvolle Irene Augustin zu beeindrucken. Ein Roman über die Verstrickungen von Kunst und Psychoanalyse, die wilden Zwanzigerjahre in Paris und über das Wien des Fin de Siècle. Übrigens: So wurde die Musik von Gustav Mahler noch nicht beschrieben.

Samstag, 06. Februar 2016, 20.00 Uhr

"Winters Garten"

Valerie Fritsch, geboren 1989, studierte an der Akademie für angewandte Photographie in Graz. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Fotokünstlerin – hier bereist sie vor allem den afrikanischen Kontinent. Ihre Erzählung „Das Bein“ wurde beim Bachmann-Preis 2015 mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. Valerie Fritsch lebt in Graz und Wien.

 

 

Zum Buch:

Winters Garten ist eine idyllische Kolonie jenseits der Stadt, in der alles üppig wächst und gedeiht – die Pflanzen wie die Tiere. In der die Alten abends auf der Veranda sitzen, die Eltern ihre Säuglinge wiegen und die Hofhunde den Kindern das Blut von den aufgeschlagenen Knien lecken. Winters Garten, das ist auch der Sehnsuchtsort von Anton, an den er mit Friederike nach Jahren in der Stadt zurückkehrt – als alles sich wandelt und der Schlaf der Menschen schwer ist von Träumen, in denen das Leben, wie sie es bisher kannten, aufhört zu existieren. Valerie Fritsch erzählt von zwei Menschen, die sich unsterblich ineinander verlieben, als die Gegenwart nichts mehr verspricht und die Zukunft womöglich ein Traum bleiben muss. Ein sprachmächtiger Roman mit sinnlichen Bildern.

Samstag, 09. Jänner 2016, 20.00 Uhr

"Wintersonnen"

Ivana Jeissing wurde in Salzburg geboren und wuchs in Österreich und Italien auf. Weitere Stationen in ihrem Leben waren Wien, London und Barcelona, heute lebt und arbeitet die Autorin in Berlin. Sie war als Regisseurin und Creative Director tätig, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben widmete. Ihr erster Roman „Unsichtbar“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt, ihr zweiter Roman „Wintersonnen“ befasst sich wieder mit den elementaren Fragen des Lebens – in der für Jeissing so typischen Leichtigkeit.

Zum Buch:

Gustava zieht von Wien nach Berlin, um sich den Gespenstern ihrer Kindheit zu stellen. Da ist die Sehnsucht nach dem Vater, den sie nie kennenlernen durfte und dessen Namen sie nicht einmal kennt. Da ist das Andenken an ihre Mutter, von der sie sich nie angenommen fühlte. Und da ist der Neubeginn, den sie nun wagt. Zum Glück reichen ihr dafür zwei Herren helfend die Hand: Professor Doktor Donald Gliese – ein Mann von mächtiger Statur – und der sanftmütige Nello, ein älterer, etwas aus der Zeit gefallener Herr.

Samstag, 12. Dezember 2015, 20.00 Uhr

"Zur unmöglichen Aussicht"

Gustav Ernst verbringt als Artist-in-Residence zwei Wochen im Hotel „DIE WASNERIN“. In dieser Zeit schreibt er auch einen Text exklusiv fürs Ausseerland. Er präsentiert ihn am Ende seines Aufenthalts und liest aus seinem neuen Roman „Zur unmöglichen Aussicht“.

Gustav Ernst (*1944 in Wien) lebt als Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor ebendort. Er hat Philosophie, Geschichte und Germanistik studiert und gibt seit 1997 – gemeinsam mit Karin Fleischanderl – die Literaturzeitschrift „Kolik“ heraus. Sein Roman „Grundlsee“ (Haymon Verlag 2013) war Leseprobe in der „Wasnerin“.

Zum Buch:

Wie reich an Missverständnissen ist doch der Dialog zwischen Mann und Frau! Gustav Ernst hat darüber einen rasanten, komischen und lebensechten Roman geschrieben: Kagraner geht gern ins Kaffeehaus und genießt seinen Mokka – Cognac trinkt er nur, wenn er mit seiner Ehefrau im Clinch liegt. Redselig ist er allemal, da kommt ihm der stille Herr im Stammcafé sehr gelegen. Dieser wird zum geduldigen Zuhörer und bald lassen ihn die Episoden aus dem Ehealltag des skurrilen Monomanen nicht mehr los. Bis Kagraner eines Tages verschwunden ist ...

 

 

Samstag, 14. November 2015, 20.00 Uhr

"Aberland"

Gertraud Klemm, 1971 geboren, Biologiestudium und Tätigkeit bei der Stadt Wien, seit 2006 Autorin und Schreibpädagogin, lebt mit ihrer Familie in Pfaffstätten in Niederösterreich.

Zum Buch:

Elisabeth, 58, versucht würdevoll zu altern. Ihr gutbürgerliches Leben ist charakterisiert durch das, was sie alles nicht getan hat: sie hat nicht studiert und nicht gearbeitet, sie hat ihre Kinder nicht vernachlässigt und ihren Mann nicht betrogen. Und sie beobachtet ihre Tochter Franziska, 35, die mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle hadert und die theoretische Gleichberechtigung von Mann und Frau im Alltag nicht einlösen kann.